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Sanierung der L182 zwischen Heimerzheim und Brenig fast abgeschlossen

Straßensanierung : Ende April rollt der Verkehr auf der L 182 wieder

Die Arbeiten auf der Landstraße 182 zwischen Heimerzheim und Brenig stehen vor dem Abschluss.

Derzeit werkeln die Bauarbeiter noch fleißig am Knotenpunkt Dützhof. Doch spätestens Ende April soll die Landstraße 182 zwischen Heimerzheim und Brenig wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Am Dützhof wird die Einmündung der Rheinbacher Straße in die L182 ausgebaut, inklusive Verkehrsinsel und Bushaltebucht. Aus Richtung Heimerzheim kommend wird eine Linksabbiegerspur eingerichtet. Dort kreuzen landwirtschaftliche Fahrzeuge, Radfahrer, Reiter und Wanderer die stark frequentierte Landstraße, was in der Vergangenheit zuweilen zu gefährlichen Situationen geführt hat, weil viele Autofahrer dort zu schnell unterwegs waren.

Neue Abbiegespur geht noch vor Ostern in Betrieb

Spätestens am 24. April soll die L182, die seit September vergangenen Jahres saniert wird und seitdem gesperrt ist, wieder befahrbar sein. Dann werden auch die Menschen in Rösberg, Hemmerich und Waldorf etwas aufatmen. Denn durch die teils recht engen Straßen quälte sich ein großer Teil der Fahrzeuge, deren Fahrer sich die empfohlene weiträumige Umleitung über die Autobahnen 61 und 553 zwischen Heimerzheim und Brühl/Bornheim ersparen wollten (der GA berichtete). Besonders im Berufsverkehr war die Belastung für die Anwohner der Ort­schaften stark. Doch das soll bald ein Ende haben.

Wie Projektleiter Werner Engels von Straßen NRW dem GA auf Anfrage mitteilte, liegen die Arbeiten im Zeitplan. Die L 182 ist bis auf ein 100 Meter langes Stück in Brenig komplett fertig. Busse und Anlieger dürfen die Straße bereits befahren, solange der Knotenpunkt am Dützhof gebaut wird. Dieser soll noch vor Ostern fertig werden. Der kurze Abschnitt in Brenig zwischen der Einmündung Heerweg und dem Hof Apfelbacher wird dann nach Ostern saniert. Spätestens am 24. April soll Engels zufolge die rundum sanierte Straße komplett freigegeben werden.

Die seit fast 20 Jahre geforderte Sanierung der Landstraße war dringend notwendig geworden, weil die Fahrbahn an vielen Stellen lädiert und voller Dellen und Spurrillen war. Es kam häufig vor, dass Lastwagen sich an diesen Löchern aufschaukelten und ins Wanken gerieten. Der Abschnitt zwischen Heimerzheim und dem Dützhof war bereits vor einigen Jahren saniert worden.

Für die jetzt noch laufende Sanierung wurde im September eine wichtige Verbindung aus dem Raum Euskirchen/Swisttal in Richtung Bornheim/Wesseling/Bonn gekappt. Was zur Folge hatte, dass die Autofahrer sich ihre – nicht immer erlaubten – Schleichwege suchten. Beispielsweise über die nur für Anlieger freie Rheinbacher Straße zwischen dem Dützhof und Waldorf.

Das Land NRW hat insgesamt rund vier Millionen Euro in den Erhalt der L 182 investiert. Für den Bau des geforderten Radwegs entlang der Straße müssen zunächst Grundstücksverhandlungen mit den Eigentümern geführt werden. Erst wenn diese abgeschlossen sind, könnte das entsprechende Planfeststellungsverfahren beginnen.