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Corona-Krise in Bornheim: Hier könnte ein Notkrankenhaus stehen

Lazarett für die Corona-Krise : Hier könnten in Bornheim Notkrankenhäuser stehen

Drei mögliche Standorte für Behelfskrankenhäuser für die Versorgung von Corona-Patienten hat die Stadt Bornheim jetzt dem Rhein-Sieg-Kreis genannt.

Die Stadt Bornheim hat dem Rhein-Sieg-Kreis – wie gefordert – drei mögliche Standorte für Behelfskrankenhäuser für die Versorgung von Corona-Patienten genannt. Wie ein Sprecher der Stadtverwaltung auf GA-Nachfrage bestätigte, habe man die Dreifachhalle und das Forum des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums, die Zweifachhalle der Johann-Wallraf-Schule sowie ersatzweise die Rheinhalle in Hersel benannt.

Letztere soll aber nach dem Willen der Bornheimer CDU von Landrat Sebastian Schuster daraufhin überprüft werden, ob sie sich als „Notfalllazarett“ eignet. Unterzeichnet haben das Schreiben Petra Heller sowie mehrere christdemokratische Stadträte. Der Vorteil der Rheinhalle bestehe nicht nur in der Größe der Halle, in der Betten aufgestellt und durch Trennwände abgeschirmt werden könnten. Sie biete auch eine behindertengerechte Zugangsrampe für Notfalltragen, eine Großküche und eine Tiefgarage.

CDU fordert schnellstmögliche Prüfung der Herseler Halle

Wegen ihrer zentralen Lage im Ballungsraum Köln-Bonn und weil es in der 50.000 Einwohner zählenden Stadt Bornheim kein Krankenhaus gebe, dafür aber mehrere Altenheime, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Behinderte, halte man die „schnellstmögliche Prüfung“ der Rheinhalle auf ihre Eignung als „Notfalllazarett“ für unbedingt notwendig. Sollte der Landrat sich für die Rheinhalle entscheiden, fordere man ihn auch dazu auf, die Bundeswehr für die Ausstattung der Halle sowie für Personal und Logistik um Amtshilfe zu bitten. Der Vorschlag ist laut CDU mit dem Vorstand des Fördervereins Rheinhalle abgestimmt. Noch gebe es die Chance, sich vorzubereiten. In wenigen Tagen könne man womöglich nur noch reagieren und Menschen würden zwangsläufig sterben.