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Corona in Bonn: Krisenstab geht in Sommerpause -

Bereitschaftsmodus : Corona-Krisenstab der Stadt Bonn geht in die Sommerpause

Der Coronavirus-Krisenstab der Stadt Bonn ist am Mittwoch zum vorerst letzten Mal zusammengekommen. Er wird mit Beginn der Sommerferien in den Bereitschaftsmodus versetzt. Die Verwaltung sieht sich selbst gut aufgestellt in der Corona-Pandemie.

Der Krisenstab war am 29. Februar gegründet worden (siehe Infokasten). Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan lobte in einer Mitteilung die Verwaltung sowie externe Sachverständige für „hervorragende Arbeit“. Im Coronavirus-Krisenstab seien wichtige Entscheidungen getroffen worden, die dazu beigetragen hätten, „dass Bonn gut durch die Krise gekommen ist“, so Sridharan.

Vier Menschen sind aktuell (Stand Mittwoch, 24. Juni), in Bonn „akut an Covid-19 erkrankt“, teilte die Stadt mit. Seit dem 28. Februar wurden insgesamt 757 Menschen in Bonn positiv auf das Coronavirus getestet. 745 von ihnen gelten als genesen, acht Menschen sind an den Folgen der Erkrankung gestorben. Drei Neuinfektionen wurden in Bonn in den vergangenen sieben Tagen gemeldet, das entspricht 0,91 Infektionen pro 100.000 Einwohner.

Die Stadt Bonn, heißt es weiter, gehe davon aus, „dass sie sich noch längere Zeit mit der Coronavirus-Pandemie auseinandersetzen wird“. Der Krisenstab befinde sich jetzt im Bereitschaftsmodus, die Koordinierungsgruppe werde der Bezirksregierung aber weiter berichten und unmittelbar den Krisenstab einberufen, sollte sich die Lage in Bonn verändern.

An die Bonnerinnen und Bonner appelliert der OB, aufmerksam zu bleiben und die geltenden Regeln zu befolgen. „Halten Sie Abstand und tragen Sie bitte beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen und überall dort eine Maske, wo der Abstand nicht sichergestellt ist. Denn die Pandemie ist noch längst nicht überstanden. Wir befinden uns mittendrin!“, Sridharan laut Mitteilung.