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Open-Air-Konzerte in Bonn in der Rheinaue ab Juli: Platz für mehr als 1000 Besucher

Platz für mehr als 1000 Besucher : Bonnlive richtet ab Juli Open-Air-Konzerte in der Rheinaue aus

Anfang Juli gehen die Bonnlive-Autokonzerte am Westwerk in Bonn zu Ende. Zwei Wochen später wollen die Veranstalter in die Rheinaue umziehen und Shows für mehr als Tausend Besucher ermöglichen - allerdings ohne Autos.

Die Bonnlive-Konzerte ziehen in die Rheinaue und werden zum „Kulturgarten“. Wie die Bonner Veranstalter Rheinevents und Fünfdrei Eventagentur mitteilen, wollen sie ab Mitte Juli mehr als Tausend Besucher auf den Wiesen in der Gronau unterbringen. Die Stadt Bonn will nach GA-Informationen ihre Genehmigung dafür erteilen. Die Details des Konzepts wolle man am Freitag in einer Pressekonferenz vorstellen, wie Veranstalter Julian Reininger erklärt.

In den vergangenen drei Monaten waren mehrere Tausend Besucher in ihren Autos zu den Konzerten am Westwerk gekommen, international bekannte Künstler standen auf der Bühne. Trotz des Erfolgs ist am 5. Juli damit Schluss, weil das Gelände wieder anderweitig genutzt wird. Ab Mitte Juli soll es nun in die Rheinaue gehen, allerdings ohne Autos, wie Reininger erklärt. „Wir werden mehrere Bereiche haben, in denen wir die Besucher unterbringen.“ Über einen Zeitraum von anderthalb Monaten werde es Konzerte und Aufführungen aus Rock, Pop, Electro, Comedy und Theater geben. Als große Sponsoren stehen Telekom, Deutsche Post DHL  und Bechtle im Hintergrund.

Laut Reininger soll so „die größte Open Air Spielfläche unter Einhaltung aller aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen“ entstehen. Bislang hält den regionalen Platzrekord die Kölner Lanxess-Arena, in der etwa 1000 Besucher Platz finden. Durch Plexiglas-Kästen, in denen die Gäste ihren eigenen Bereich haben, wird der Abstand zwischen den Besuchern reguliert. Die Bühne steht in der Mitte der Halle.