Kommentar zum Beethovenfest: Gute Lösung

Kommentar zum Beethovenfest : Gute Lösung

Das Bonner Beethoven Orchester wird für das geplante Simultankonzert im Hofgarten spielen können. Mit dem Bonner Konzertveranstalter Ernst-Ludwig Hartz hat die Beethoven-Jubiläumsgesellschaft einen gestandenen Profi an der Seite, meint GA-Redakteurin Lisa Inhoffen.

Das ist doch eine wirklich gute Nachricht: Das Bonner Beethoven Orchester wird für das geplante Simultankonzert mit den Wiener Symphonikern im Mai im Hofgarten spielen können. Mit dem Bonner Konzertveranstalter Ernst-Ludwig Hartz, der nun als privater Unternehmer die für das Konzert erforderliche Großbühne und die dazugehörige Logistik organisieren will, hat die Beethoven-Jubiläumsgesellschaft einen gestandenen Profi an der Seite, der schon seit mehr als vier Jahrzehnten erfolgreich Großkonzerte mit vielen namhaften Künstlerinnen und Künstlern veranstaltet hat. Gut, dass man nach dem herben Rückschlag mit der erfolglosen europaweiten Ausschreibung für die Konzertbühne im Hofgarten jetzt doch noch eine Lösung gefunden hat. Da fragt man sich,warum ist eigentlich niemand vorher auf die Idee gekommen, ein professionelles Unternehmen mit der Sache zu betrauen? Zumal die Stadt Bonn mit Ernst-Ludwig Hartz einen Mann unmittelbar vor der Haustüre hat, der weiß, wie es geht.

Und der auf dieser Bühne den Bonnern und Bonn-Besuchern offensichtlich ein weiteres Highlight im Beethoven-Jubiläumsjahr präsentieren wird. In den kommenden Tagen wolle er den Namen preisgeben, hat er angekündigt. Man darf gespannt sein. Wenn es dann auch noch Unternehmen wie der Telekom gelingt, weitere namhafte Künstlerinnen und Künstler für einen Auftritt auf dieser Bühne zu gewinnen, wer weiß, vielleicht kommen dann doch mehrere Konzerte zur Feier des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven im geschichtsträchtigen Hofgarten mitten in Bonn zustande.

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