Polizei Bonn: Das sind die neuen Hunde bei der Polizei

Kollegen mit weichem Fell : Bonner Polizei bildet neue Hunde aus

Wenn Fox groß ist, wird er mal Sprengstoffhund. Und Teddy Schutzhündin. Zwar sind die Hunde noch nicht ausgebildet, die Bonner Polizei freut sich aber bereits über zwei neue, haarige Kollegen.

Er ist gerade mal zehn Wochen alt und schon bei der Polizei. Geht nicht? Oh doch. Die Bonner Beamten begrüßen den kleinen Malinois-Rüde Fox neu im Kollegium. Er wird in zwei Monaten, wenn er ein Jahr alt ist, ein aktives Mitglied bei der Diensthundeführerstaffel in Bonn.

Der Welpe stammt aus der landeseigenen Zucht für Polizeihunde in Schloss Holte-Stukenbrock und soll nach der Grundausbildung zum Schutzhund dann weiter zum Sprengstoffhund ausgebildet werden. Bis es soweit ist, muss aber noch seine Aggressionsbereitschaft getestet werden. Darunter versteht man, dass er sich nicht einschüchtern lässt, wenn beispielsweise ein schwarz gekleideter Täter mit einer Waffe oder Gegenstand auf ihn zukommt.

Auch die einjährige Teddy muss diesen Test noch bestehen. Auch diese Malinois-Hündin soll bald die Ausbildung zur Schutzhündin antreten. Während dieser Zeit wird sie bei ihrer Polizeihundeführerin wohnen, mit der sie gemeinsam zur Hundeschule gehen wird.

Polizeihunde sind meistens neun Jahre im Einsatz. Sie müssen topfit und konzentriert sein. Bei der Arbeit wird ihr Spiel- und Beutetrieb auf Rauschgift, Sprengstoff und Co. gelenkt und somit für die Einsätze genutzt.