A59 in Richtung Köln: Sperrung sorgt für Verkehrsbehinderungen

Sperrung bis 14. Oktober : A59 wegen Bauarbeiten in Richtung Köln gesperrt

Die A59 ist seit dem 11. Oktober gesperrt. Grund dafür sind Bauarbeiten an der Fahrbahn. Autofahrer sollten den Abschnitt möglichst weiträumig umfahren.

Am Freitagnachmittag hat gegen 14.30 Uhr ein gasbetriebenes Auto auf der A59 zwischen den Autobahndreiecken Sankt Augustin-West und Bonn-Nordost in Richtung Köln gebrannt. Während der Löscharbeiten sperrte die Autobahnpolizei den Abschnitt in beide Fahrtrichtungen, die Strecke konnte zunächst teilweise, ab 17 Uhr komplett wieder freigegeben werden. Die Ursache war laut Polizei vermutlich ein technischer Defekt. Verletzt wurde niemand.

Gegen 20 Uhr sperrte der Landesbetrieb Straßen NRW dann den Abschnitt zwischen den Autobahndreiecken Bonn-Ost und Bonn-Nordost in Fahrtrichtung Köln planmäßig. Dort wird eine neue Fahrbahndecke aufgetragen. Der Eingriff ist laut Friederike Schaffrath, beim Landesbetrieb für Bonner Autobahnen zuständig, notwendig, "um die Fahrbahn noch vor dem Winter fertigzustellen". Am Montagmorgen gegen 5 Uhr wolle der Landesbetrieb die Strecke wieder freigeben.

Autofahrer sollten die A59 großräumig umfahren, rät der Landesbetrieb. Ausweichrouten führen im Linksrheinischen über die A565 und im Rechtsrheinischen über die A3. Dass die Sanierung am ersten Herbstferienwochenende stattfindet, ist Kalkül. "Die A59 ist eine Pendler- und keine typische Ferienroute", erklärte Schaffrath. Eine Analyse habe ergeben, dass reisende Autofahrer vorwiegend im Zeitraum von 14.30 bis 19 Uhr unterwegs sein würden.

Der Rat einer weiten Umfahrung der A59 hat mit der Baustelle auf der A565 zwischen den Anschlussstellen Bonn-Beuel und dem Dreieck Bonn-Nordost in unmittelbarer Nähe zu tun: Dort steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, weil zwischen Nordbrücke und dem Kreuz Bonn-Nordost seit Juli vergangenen Jahres der Standstreifen in Richtung Köln als dritte Fahrspur ausgebaut wird. Mit dem Ende der Baustelle ist erst vor Weihnachten zu rechnen.

Immerhin bestätigte der Landesbetrieb, dass die Instandsetzungsarbeiten der Fahrbahn auf Höhe der Autobahnabfahrt Auerberg in Richtung Köln/Siegburg (A565) planmäßig am Freitag abgeschlossen werden konnten. In den Nächten von Montag bis Freitag war nur ein Fahrstreifen an der Baustelle vorbei befahrbar. Dieses Nadelöhr und die Sperrung der dortigen Anschlussstelle Auerberg zur Nordbrücke hatten erhebliche Verkehrsprobleme zur Folge, die sich auf andere städtische Straßen wie die Kennedybrücke auswirkten. Die Arbeiten auf A565 und A59 seien zeitlich aufeinander abgestimmt worden, so Schaffrath.

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