Bundesliga-Klubs müssen auf ihre besten Ausländer verzichten

Bundesliga-Klubs müssen auf ihre besten Ausländer verzichten

Weltelite im Squash startet in den USA beim "Tournament of Champions"- 1. SC Pennenfeld und Pützchen mit starken Ersatzspielern

Bonn. (wk) Die Weltelite im Squash startet am Wochenende beim "Tournament of Champions" in den Vereinigten Staaten. Für die meisten Bundesliga-Klubs bedeutet das, dass sie am 11. und 12. Spieltag auf ihre besten Ausländer verzichten müssen. Die beiden Bonner Bundesligisten, der 1. SC Pennenfeld und Court Wiesel Pützchen, können sich unter diesen Vorzeichen glücklich schätzen, dass sie mit dem Niederländer Tommy Berden (Pennenfeld) beziehungsweise dem Schweden Daniel Forslund (Pützchen) starke Ersatzleute für die Spitzenposition haben. Entsprechend optimistisch gehen sie an ihre Aufgaben heran. "Vier Punkte sind das Ziel", sagen sowohl Guido Kirschbaum, die Nummer zwei des SC Pennenfeld, als auch Ulrich Albrecht, der Vorsitzende der "Wiesel". Pennenfeld spielt am Freitag (18 Uhr, Tennispark Pennenfeld) gegen den 1. Bremer SC und am Sonntag beim 1. SC Karlsruhe. Pützchen muss am Freitag beim KSC Rosenheim antreten und empfängt am Sonntag (12 Uhr, Squash- und Tenniscenter Pützchen) die Squash Pointers Gießen. Gegen den Abstiegskandidaten aus Bremen sollte es für die Pennenfelder ein Spaziergang werden. Wichtiger ist die Auswärtspartie beim Play-off-Konkurrenten Karlsruhe. Die Badener, die das Hinspiel gegen Pennenfeld mit 3:1 gewannen, müssen diesmal auf Thierry Lincou und Davide Bianchetti verzichten. So wird mit Mike Harris an Position zwei nur ein relativ unbekannter Ausländer zum Einsatz kommen, gegen den sich Kirschbaum durchaus einen Sieg zutraut. An Position eins ist Berden gegen Daniel Hoffmann klarer Favorit, an drei und vier sind Oliver Post (Foto) gegen Matthias Scholl und Kai Klosa gegen Daniel Uhlke zumindest nicht chancenlos.

Auf einen 3:1-Erfolg für Pützchen tippt Albrecht in Rosenheim - "wenn alles gut läuft". Möglicherweise könnte entscheidend sein, ob die Bayern Greg Gaultier einsetzen können. Gegen ihn hätte es Forslund ganz schwer, gegen Ersatzmann Bradley Ball weniger. Punkten dürfte auf alle Fälle Oliver Kowalski gegen Hansi Seestaller, und auch der "Kämpfer" Stuart Johnson ist gegen Rainer Böck leicht favorisiert. Sehr eng dürfte es dagegen für Christian Spindler gegen Norbert Straub werden. Gegen Gießen haben die Pützchener laut Albrecht wenig zu befürchten: "Wir gewinnen 3:1 oder 4:0."

Der 1. Erlanger SC hat seine Mannschaft aus der Bundesliga zurückgezogen. Die in der Rückrunde gegen Erlangen erzielten Punkte werden gestrichen - ein kleiner Nachteil für die Pennenfelder, die bereits gegen die Franken gewonnen haben.

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