Basar im Thomasberger Pfarrheim: Streifzug über den Frühlingsmarkt

Basar im Thomasberger Pfarrheim : Streifzug über den Frühlingsmarkt

Hübsch mit Frühlingsblumen bepflanzte Körbchen, selbst gebaute Insektenhotels und Nistkästen, Osterschmuck und Osterkerzen, Glückwunschkarten, Fotokarten mit Motiven aus dem Siebengebirge, Marmeladen, Ostergebäck: Beim ökumenischen Frühlingsbasar im Pfarrheim in Thomasberg lohnte sich das Stöbern.

Die Kunsthandwerker hatten eine Vielzahl von hübschen Artikeln hergestellt, die für den guten Zweck verkauft wurden. Seit zwölf Jahren gibt es diesen Frühlingsmarkt, der von Susanne Müller von der katholischen Pfarrgemeinde Thomasberg/Heisterbacherrott und von Jutta Bredenbach von der Emmaus-Gemeinde organisiert wurde. Die katholischen Frauengemeinschaften von Thomasberg und Heisterbacherrott verwöhnten die Besucher kulinarisch zum Mittagessen und zur Kaffeezeit. Die Messdiener bereiteten frische Waffeln zu.

Die Pfadfinder mixten leckere Cocktails. Und während die Erwachsenen auf Streifzug durch den Basar waren, konnten sich die Kinder die Zeit beim Verzieren von Kerzen vertreiben. Das schöne Wetter lockte viele, den Spaziergang im Grünen mit einer Stippvisite im Pfarrheim zu verbinden. "Wir waren sehr zufrieden mit dem Besuch", sagte Susanne Müller. Der Erlös wird aufgeteilt.

Ein Teil geht an das Behindertenzentrum Sankt Rita in Gitega Burundi, was seit Jahren unterstützt wird. Mittel fließen auch nach Sega in Kenia. Derzeit absolviert dort Annika Keck ein soziales Jahr. Mit dem Abitur in der Tasche reiste sie nach Afrika und kümmert sich seither um taubstumme Kinder und Jugendliche. Mit dem Geld sollen Materialien für die entsprechende Schule und den Kindergarten angeschafft werden. Und schließlich kommt ein Teil der Gelder der Flüchtlingshilfe in Königswinter zugute.