Bislang keine Meldungen über Erkrankungen: Wurst der Firma Wilke wurde auch in den Kreis geliefert

Bislang keine Meldungen über Erkrankungen : Wurst der Firma Wilke wurde auch in den Kreis geliefert

Auch im Kreis Ahrweiler wurden Wurstwaren des Unternehmens Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH aus Hessen über Zwischenhändler vertrieben. Das gab am Samstag das Veterinäramt des Kreises Ahrweiler bekannt.

Demnach haben nach jetzigem Kenntnisstand 48 Abnehmer Waren der Firma Wilke über Großhändler erworben, darunter 39 Betriebe (Speisegaststätten, Einzelhändler wie Metzger und Bäcker, eine Klinik sowie ein Seniorenzentrum) und neun Privatkunden (Vereine, Privatpersonen). „Derzeit liegen dem Gesundheitsamt des Kreises Ahrweiler keine Meldungen über aktuelle Erkrankungen vor“, teilte die Kreisverwaltung in Ahrweiler mit.

Bei der angelaufenen Rückrufaktion handelt es sich um einen öffentlichen Rückruf der Firma Wilke, der von den jeweiligen Kreisbehörden vor Ort überwacht wird. Den Kreis Ahrweiler betreffende Vertriebslisten werden der Kreisverwaltung über das Landesuntersuchungsamt jeweils aktualisiert übermittelt und entsprechende Rückrufkontrollen durch die Lebensmittelüberwachung durchgeführt.

Das Landesministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten verwies darauf, zusätzlich und rein vorsorglich zu überprüfen, ob Produkte des Unternehmens erworben wurden. Erkennbar ist das durch das Identitätskennzeichen „DE EV 203 EG“, das auf der Verpackung aufgedruckt ist.

Weitere Informationen zum Rückruf sind unter www.lebensmittelwarnung.de zu finden, einem Online-Portal des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Bürger können sich bei Fragen an das Kreisveterinäramt wenden. Dafür steht die E-Mail-Adresse vetamt@kreis-ahrweiler.de sowie die Telefonnummern 02641 - 975-372 und -356 zur Verfügung.

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