Traktorunglück in Swisttal-Heimerzheim: Ermittlungen zu Unfall bei Junggesellenfahrt dauern an

Traktorunglück in Swisttal-Heimerzheim : Ermittlungen zu Unfall bei Junggesellenfahrt dauern an

Nach dem Unglück bei einer Traktorfahrt in Swisttal-Heimerzheim dauern die Ermittlungen weiter an. Der Fahrer will sich über einen Anwalt äußern. Gute Nachrichten gibt es von den Verunglückten.

Gute Nachricht aus Bornheim-Walberberg: Wie der Walberberger Junggesellenverein (JGV) auf seiner Facebookseite mitteilt, seien mittlerweile alle bei dem Unfall in Swisttal-Heimerzheim Verunglückten aus den Krankenhäusern entlassen worden. "Dementsprechend sind jetzt noch ein paar Jungs zu Hause, um die längerfristigen Verletzungen abheilen zu lassen", heißt es weiter.

Wie berichtet, war es am Sonntag, 16. September, zu einem schweren Unfall gekommen. Eine Delegation von knapp 30 jungen Leuten aus den Bornheimer Stadtteilen Walberberg, Merten und Brenig hatte sich an dem Tag auf einem landwirtschaftlichen Gespann auf dem Weg von Walberberg nach Heimerzheim gemacht, um das Fest des befreundeten Junggesellenvereins zu besuchen.

Polizei: Fahrer lässt sich durch Anwalt vertreten

In einem Kreisverkehr an der Ecke Metternicher Weg und L 163 war der Anhänger zur Seite gekippt, alle 28 Mitfahrer, 25 Männer im Alter von 16 bis 29 Jahren sowie drei Frauen im Alter von 20 bis 23 Jahren, waren auf die Straße gestürzt. Ein schwerst verletzter Junggeselle musste mit einem Rettungshubschrauber in die Kölner Uniklinik gebracht werden, weitere 21 junge Leute verletzten sich schwer, sechs leicht.

Nach Angaben von Frank Piontek von der Pressestelle der Bonner Polizei dauern die Ermittlungen zum Unfall noch an. "Sobald alle Zeugenaussagen vorliegen, geht die Sache an die Staatsanwaltschaft", so Piontek. Ebenso wartet die Polizei noch auf den Bericht eines hinzugezogenen Sachverständigen.

Wie berichtet, ermitteln die Beamten gegen den 18 Jahre alten Fahrer des Gespanns aus Bornheim, der laut Polizei nicht alkoholisiert war, wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Laut Piontek will sich der Fahrer über einen Anwalt zu dem Unfallgeschehen äußern.

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