Sponsorenlauf in Bornheim: 13.320 Euro sind das stolze Ergebnis

Sponsorenlauf in Bornheim : 13.320 Euro sind das stolze Ergebnis

Das Resultat des Sponsorenlaufs kann sich sehen lassen: 13 320 Euro. Das benachbarte Wohnstift Beethoven unterstützt die Schule zudem mit einem Scheck in Höhe von 200 Euro.

Laute Musik erklingt vom Startplatz und einige feuern die Läufer an, die klassenweise antreten, um innerhalb einer halben Stunde so viele Runden wie möglich zu laufen. Im Schnitt schaffen die Schüler etwa sechs bis zehn Runden. Die Strecke für den Sponsorenlauf des Bornheimer Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums ist 700 Meter lang und verläuft entlang des Baches Richtung Roisdorf, wo es auf Höhe der Kirche über eine Brücke und dann wieder zurück zur Schule geht.

Die Schüler haben Spendenwillige in ihren Familien und in ihrer Nachbarschaft gesucht. Jeder hat eine Sponsorenkarte, auf der festgehalten ist, wie viel Geld die Einzelnen pro Runde bezahlen. Um den Wettkampfgedanken zu stärken, winkt der Klasse, der es gelingt, die größte Spendensumme zusammenzubringen, ein Gutschein für einen Kinobesuch mit der ganzen Klasse.

Alle - etwa 970 Schüler sowie die Hälfte des Lehrerkollegiums - haben mehr als 2800 Kilometer geschafft. Das Resultat kann sich sehen lassen: 13.320 Euro. Das benachbarte Wohnstift Beethoven unterstützt die Schule zudem mit einem Scheck in Höhe von 200 Euro.

Mit dem Geld soll ein Teil des Zaunes refinanziert werden, der das Schulgelände zur Straße und zum Parkplatz hin abgrenzt. "Der Förderverein ist für den Zaun in Vorkasse getreten, obwohl das laut Satzung nicht zu seinen Aufgaben gehört", sagt Brigitte Cremer, die Vorsitzende des Fördervereins.

Der Grund dafür ist, dass die Stadt Bornheim dafür keine Finanzen zur Verfügung stellte, die Eltern jedoch in den Zaun investierten, um für die Sicherheit ihrer Kinder zu sorgen, so Cremer. Denn: "Es gibt immer wieder Probleme, weil Leute auf dem Schulhof randalieren und zerbrochene Glasflaschen oder gar Erbrochenes hinterlassen."

Das Material für den Zaun, der das Gelände umschließen soll, ist zwar vorhanden, die Stadt sei dem Gymnasium aber bisher den Aufbau des Zauns an der Adenauerallee schuldig geblieben. Zum Hintergrund: Mit dem Bau der Mensa im Jahr 2010 wurde der Zaun abgebaut. Dass er bisher nicht wieder aufgebaut werden konnte, liegt vor allem an der ungeklärten Frage der Finanzierung dieses Projektes. Laut einer Stellungnahme der Stadt ist der Aufbau des Zauns aber noch in diesem Jahr geplant.

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