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E-Scooter in Bonn in Corona-Zeiten: Anbieter „Dott“ bleibt weiter aktiv

Besonderes Angebot in Corona-Zeiten : E-Scooter-Anbieter „Dott“ bleibt in Bonn weiter aktiv

Die E-Scooter von Dott fahren in Corona-Zeiten weiter durch Bonn - für die Menschen, die mobil bleiben müssen. Für medizinisches Personal und Ehrenamtliche hat sich die niederländische Firma zudem ein besonderes Angebot ausgedacht.

Die E-Scooter der niederländischen Firma „Dott“ bleiben während der Corona-Pandemie in Bonn erst mal weiter aktiv – allerdings unter bestimmten Sicherheitsmaßnahmen. „Wir glauben, dass Anbieter von Mikromobilität ein wichtiger Teil des öffentlichen Verkehrs sind und dass diese Infrastruktur zuverlässig sein muss - auch und gerade in Krisenzeiten“, begründete das Unternehmen seine Entscheidung. Der E-Scooter-Anbieter „Lime“ hatte seinen Service bereits Mitte März wegen der Coronakrise pausiert.

Dott will eigenen Angaben zufolge mit dem Leihangebot zusätzliche Möglichkeiten für Menschen anbieten, die von den derzeitigen Einschränkungen des ÖPNV betroffen sind. Die Firma stehe in engem Kontakt zur Stadt Bonn, um den Service bei Bedarf auf die aktuelle Situation anzupassen.

Kostenlose Fahrten für medizinisches Personal

Eine spezielle Aktion bietet Dott für medizinische Mitarbeiter – wie zum Beispiel in Krankenhäusern oder Apotheken – an: „Um einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten zu können, ermöglichen wir den Menschen, die für uns alle in dieser Krise so wichtig sind, unsere E-Scooter kostenlos zu nutzen“, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Einrichtungen könnten einfach mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen. Kostenlose Fahrten gebe es auch für Ehrenamtliche in Bonn, die sich um ältere und hilfsbedürftige Menschen kümmern. Das Angebot gelte auch für die Stadt Köln.

Zudem habe Dott auch die Anzahl seiner Tretroller reduziert. Derzeit stehen 750 E-Scooter des Anbieters im Stadtgebiet, vor wenigen Wochen waren es noch 800.

Kunden sollten Handschuhe bei Ausleihe tragen

In den Lagerhäusern achte man den Angaben zufolge auf die richtigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen: Alle Fahrzeuge werden demnach etwa regelmäßig desinfiziert, dazu tragen alle Mitarbeiter Handschuhe. Tagsüber seien sie auf den Straßen unterwegs, um die Roller zu reinigen und zu desinfizieren. Kunden sollten ebenfalls Handschuhe tragen und nach der Ausleihe die Hände waschen, teilte Dott mit.