Parkplatz: Pfützen bleiben auf Rigal'sche Wiese trotz Sanierung

Parkplatz : Pfützen bleiben auf Rigal'sche Wiese trotz Sanierung

Auf dem Parkplatz an der Rigal'schen Wiese bilden sich noch immer Wasserlachen - gerade das solle eigentlich nach der Erneuerung nicht mehr passieren.

Es ist gerade erst ein paar Wochen her, da verwandelten Bagger und Baumaschinen die löchrige Schotterpiste an der Rigal'schen Wiese im Zuge von Sanierungsmaßnahmen in einen ansehnlichen Parkplatz. Die Instandsetzung verlief zügig. Anfang Oktober ging es los, bereits im selben Monat waren die Arbeiten beendet. Doch ein wichtiges Detail, das eigentlich eines der Gründe für die Sanierung war, ist dabei offensichtlich nicht beseitigt worden. Noch immer bilden sich riesige Pfützen zwischen den Parkbuchten, die Stadtverwaltung will den Sachverhalt überprüfen.

„Ich war doch sehr erstaunt“, sagt ein GA-Leser. „Auf dem Parkplatz befanden sich in den letzten Tagen trotz der abgeschlossenen Instandsetzung schon wieder Pfützen.“ Tatsächlich bilden sich dort nach starkem Niederschlag an einigen Stellen Lachen, die bis zu mehrere Zentimeter tief werden können. Dabei sollte genau das nicht mehr passieren. Denn wie die Stadt während der Planungen im April mitgeteilt hatte, war es eigentlich das Ziel, die Pfützen auf dem Schotterparkplatz zu eliminieren und ihn bei Wind und Wetter nutzbar zu machen (der GA berichtete).

Dafür wurde die gesamte Fahrbahndecke des Platzes aus Asphalt und Schotter abgefräst und neu modelliert. Die Kosten dafür beliefen sich laut Stadt auf etwa 19. 000 Euro. Das Tiefbauamt sucht nun nach Gründen für die erneute Pfützenbildung. „Im Rahmen der Parkplatzsanierung Rigal'sche Wiese wurden die Fahrspuren neu asphaltiert und die unbefestigten Bereiche mit neuem Schotter aufgefüllt“, so Marc Hoffmann vom Presseamt der Stadt Bonn. „Die Pfützenbildung innerhalb der unbefestigten Flächen ist darauf zurückzuführen, dass der Boden über viele Jahre verdichtet wurde.“ Deshalb und auch aufgrund der derzeitigen Witterung könne der Boden kein Wasser mehr aufnehmen, die angestrebte Versickerung sei kaum möglich.

„Dennoch dürften sich aufgrund des seit Tagen anhaltenden Nieselregens solche Pfützen nicht bilden“, gesteht Hoffmann ein. Die Stellen würden daher jetzt von Mitarbeitern des Tiefbauamts überprüft. „Gegebenenfalls werden wir im Rahmen der Gewährleistung für die Nachbesserung auf die Firma zugehen, die die Arbeiten durchgeführt hat.“

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