Meckenheimer unterstützt Kinder in Rumänien: „Am meisten leiden die Kinder“

Meckenheimer unterstützt Kinder in Rumänien : „Am meisten leiden die Kinder“

Die Meckenheimer Heiner-Buttenberg-Stiftung unterstützt Projekte in Rumänien. Darunter eine Kinderkrebsstation im Krankenhaus von Timisoara und ein Leukämiezentrum in Buzias.

„Wenn man im Leben mehr als genug hat, sollte man an die denken, die weniger als ein Minimum haben.“ Nach dieser Maxime handelt der Meckenheimer Heiner Buttenberg. Er gründete im Jahr 2000 die nach ihm benannte Stiftung, deren Ziel es ist, bedürftige, kranke und notleidende Kinder und Jugendliche vordringlich in Rumänien zu fördern. Als finanzielle Grundlage hat er sein Lebenswerk, das City Hotel Meckenheim, vor 16 Jahren seiner Stiftung grundbuchamtlich überschrieben. Nachdem er das Hotel zu Jahresbeginn verpachtet hat, widmet sich Buttenberg nur noch der Stiftung. Regelmäßig überzeugt er sich vor Ort, dass alles reibungslos läuft und die Kinder gut betreut sind. An diesem Wochenende startet er wieder eine Tour nach Rumänien.

Zurzeit werden elternlose Kinder betreut und schulisch sowie beruflich auf ein eigenständiges Leben vorbereitet. Die Kinder werden unter der Obhut der Caritas bis zum Berufseintritt von der Stiftung weiter begleitet und finanziell versorgt. „Dies erfolgt unter anderem durch die Pachteinnahme des Hotels“, erläutert Buttenberg. Weitere Projekte der Stiftung sind das Kinderheim „Hänsel und Gretel“ in Timisoara mit etwa 20 Kindern, die Jugendfarm „Pater Benno“ in Bacova (dort finden arbeitslose Jugendliche von der Straße in der Landwirtschaft Arbeit und Unterkunft) sowie das Kinderheim „Kinderzukunft“ in Timisoara mit etwa 150 Kindern. Hinzu kommen die Kinderkrebsstation im Krankenhaus in Timisoara und das Leukämiezentrum in Buzias.

Buttenberg berichtet: „Die meisten der kleinen Patienten sind todkrank, und es mangelt an vielen Dingen wie medizinischen Geräten und Verbrauchsmaterial. Vor allem lebensrettende Medikamente werden benötigt.“ Auch Rumänien kämpfe mit der Zuwanderung von vielen Flüchtlingen. „Ein nach wie vor armes und gebeuteltes Land, das von Korruption durchdrungen ist, kann dies nicht alleine stemmen. Am meisten leiden auch dort die Kinder“, sagt Buttenberg. Auf dem Land herrsche sichtbare Armut. Viele Menschen wohnten unter würdelosen Bedingungen, Alkohol bestimme den Alltag.

Weitere Infos und Spendenkonto www.heiner-buttenberg-stiftung.de

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