Industriegebiet in Buschdorf: In Bonn öffnet die erste Tagesstätte für Hunde

Industriegebiet in Buschdorf : In Bonn öffnet die erste Tagesstätte für Hunde

Im Buschdorfer Industriegebiet können Herrchen ab sofort ihre Hunde abgeben: Dort hat jetzt die erste Hundetagesstätte der Stadt eröffnet. Inhaber Sascha Hofmann ist sich sicher, dass er eine Marktlücke entdeckt hat.

Bonn hat jetzt seine erste Hundetagesstätte. Damit das Gebell der Tiere niemanden stört, hat Inhaber Sascha Hofmann sie im Industriegebiet von Buschdorf eröffnet. „Ich denke, wir haben für Bonn und Umgebung eine Marktlücke entdeckt“, sagt er. Womit er zudem Kunden locken will: „Wir haben auch den größten Sandspielplatz von Bonn.“ Schaut man sich die gesamte Anlage an, so kann das mit dem größten Sandspielplatz tatsächlich stimmen.

Bereits am dritten Tag nach der  Eröffnung tummeln sich dort friedlich zehn Hunde unterschiedlichster Rassen, unterschiedlichster Größe und mit unterschiedlichem Temperament. Kaum Bellen und ganz wenig Knurren ist zu vernehmen. Kein Wunder, werden die Hunde doch von reichlich Händen der ausgebildeten Betreuerinnen gestreichelt. „Eigentlich wollten wir bereits im Spätsommer eröffnen, doch bis der gesamte Umbau bewältigt und alles bezugsfertig war, das hat dann doch bis zum Jahreswechsel gedauert“, erzählt Hofmann. Sowohl der Indoorbereich als auch die Außenanlage mussten hundegerecht und ausbruchssicher gestaltet werden. Erst nach dem Einchecken an einem Tresen, fast wie in einem normalen Hotel, kommt man rein.

„Wer erstmals kommt, muss einen Impfausweis mitbringen. Und wer seinen Hund öfter oder mehrere Tage hier lassen möchte, muss auch einen Schnuppertag absolvieren. Denn wir wollen den Hund kennenlernen, so wie er uns kennenlernen soll“, sagt Mitinhaberin Christiane Reif. Erst über Sicherheitsschleusen gelangt man dann in die Indoorhalle. Hier sieht es aus, wie aus einem Hundetraum: Sofas, gepolsterte Kisten, diverse Spielsachen sowie Ruhezonen warten auf die Vierbeiner. „Für junge Hunde haben wir einen besonderen Rückzugsbereich“, erklärt Trainerin Julia Weyand. Durch die große Halle führt dann der Weg ins Freigelände, zum Sandkasten.

„Wir haben extra keine Voranmeldung angeboten“, so Weyand, „denn wir wollen absichtlich langsam die Hundeschar vergrößern. Die Hunde sollen sich gelassen an ihre neue Umgebung und an neue Kameraden gewöhnen.“ Zehn Hunde am dritten Tag sei nicht schlecht. Doch bis zum Sommer dürfen es gerne 50 werden, erzählt sie. „Und dann sollen auch der Fußhupenbereich und die Übernachtungsvilla fertig sein.“

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage: www.mc-dog.net.