Verkehr in Bonn: Radweg an der B56 in Beuel soll beleuchtet werden

Verkehr in Bonn : Radweg an der B56 in Beuel soll beleuchtet werden

Die SPD wünscht sich entlang der Strecke Laternen, die auf Bewegung reagieren und dann hell werden. Auf Wunsch der Antragsteller soll der Landesbetrieb Straßen NRW eine Lösung erarbeiten.

Der neue Radweg entlang der B 56 in Beuel soll bis zur Kreuzung Am Herrengarten beleuchtet werden. Dies fordert die SPD. Einen entsprechenden Antrag hat deren Ratsfraktion am Dienstag eingereicht. Zum ersten Mal wird das Thema im Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz am 11. März auf der Agenda stehen, der dann eine Empfehlung abgeben soll. Der Hauptausschuss soll acht Tage später entscheiden.

Schnelle Verbindung von Beuel in den Rhein-Sieg-Kreis

Der Radweg wurde innerhalb des Ausbaus der B 56 neu angelegt und soll Radfahrern eine schnelle Verbindung zwischen Beuel und dem Rhein-Sieg-Kreis ermöglichen. „Leider ist dieser Weg zurzeit nicht beleuchtet, was dazu führt, dass der Radweg gerade in der dunklen Jahreszeit nur wenig genutzt wird“, teilt die SPD mit.

Die Antragssteller Angelika Esch, Gabi Mayer und Helmut Redeker wollen die Stadtverwaltung darum bitten, mit dem Landesbetrieb Straßen NRW eine entsprechende Lösung für den Bereich entlang der B 56 zu erarbeiten. Dabei wollen die Antragssteller vor allem überprüfen, ob vor Ort die sogenannte „adaptive Straßenbeleuchtung“ installiert werden kann.

Dabei handelt es sich um ein Beleuchtungssystem, das über Bewegungssensoren gesteuert wird: Nähert sich ein Radfahrer einer Laterne, so spendet sie sofort Licht. Unter dem Lampenkopf befindet sich meist ein kleines Kästchen, indem sich die speziellen Sensoren befinden. Es gibt Modelle, die löschen das Licht nach der Benutzung komplett, andere Modelle sind abends und nachts permanent an, haben dann aber nur eine geringe Leuchtkraft von zirka zehn Prozent. Erkennen die Sensoren einen Radfahrer, schalten die Lampen auf volle Leistung.

„Diese innovativen Laternen tragen zu einer komfortabel nutzbaren, alltagstauglichen Radwegeverbindung bei. So werden sowohl die Belange der Sicherheit als auch des Naturschutzes berücksichtigt“, schreiben die Antragssteller. Der Naturschutz werde somit berücksichtigt, da die Lichtemissionen entsprechend gering sind.

Außerdem bemängeln die Politiker, dass der neue Radweg während der Bauzeit der S 13 nicht unterbrechungsfrei genutzt werden kann. Daher fordern sie, dass die Stadtverwaltung mit der Deutschen Bahn als Bauherr der S 13 Gespräche führt, damit der neue Radweg auch während der Bauphase genutzt werden kann. „Während solcher Baumaßnahmen müssen neben Spuren für den Individualverkehr auch immer entsprechende Spuren für den Radverkehr vorgehalten werden. Die jetzige Lösung ist, auch nach Verbesserungen, nicht ausreichend“, heißt es weiter.