Baseball-EM in Bonn und Solingen: Baseballer bereiten sich in Japan auf Bonn vor

Baseball-EM in Bonn und Solingen : Baseballer bereiten sich in Japan auf Bonn vor

28 Baseballspieler bereiten sich derzeit in Japan auf die EM in Bonn vor. Auch fünf Spieler der Bonn Capitals gehören zum vorläufigen Aufgebot für das Turnier.

Die Baseball-Europameisterschaft vom 6. bis zum 15. September in Bonn und Solingen wirft ihre Schatten voraus. Für den letzten Schliff ist die deutsche Baseball-Nationalmannschaft mit 28 Akteuren nach Japan gereist. Knapp zwei Wochen bereitet sich die Mannschaft in Fernost auf ihre Einsätze bei der EM in Bonn vor.

Mit Sascha Koch, Maurice Wilhelm, Eric Brenk, Adrian Stommel und Philipp Racek sind fünf Spieler des deutschen Vizemeisters Bonn Capitals mit von der Partie. In Japan will sich das Quintett für den finalen Kader von 24 Spielern empfehlen. Für Max Schmitz hat es aufgrund seines gerade erst auskurierten Armbruchs dagegen nicht für eine Nominierung gereicht. In Uershino City in der Region Saga stehen neben dem Training eine ganze Reihe von Testspielen auf dem Programm.

Besonders groß war die Freude über die Nominierung bei Stommel, der bisher nur zum erweiterten Kader gehört hatte. „Das ist Wahnsinn. Jahr für Jahr arbeitet man darauf hin, es mal mit der Nationalmannschaft auf wichtige Turniere zu schaffen. Und jetzt geht es nach Japan und hoffentlich auch noch zur EM im eigenen Stadion. Das ist ein großer Traum für mich.“

Endgültig sind die Plätze aber noch nicht vergeben, denn aller Voraussicht nach werden noch einige deutsche Spieler, die in den USA aktiv sind, zum Team dazustoßen. Sechs bis acht der 28 Spieler werden noch gestrichen. „Ich will in Japan zeigen, dass ich ein wertvoller Spieler für dieses Team sein kann“, sagte Maurice Wilhelm, der mit Sascha Koch zur Pitcherriege der Nationalmannschaft zählt. Eric Brenk spielte bisher in der deutschen Auswahl meist auf der dritten Base.

Für Bundestrainer Steve Janssen ist Japan, wo Baseball mindestens genauso groß geschrieben wird wie in den USA, eine sehr gute Wahl. Hier gibt es mehr Trainingsspiele als im Baseball-Mutterland. „Es ist wichtig, dass wir sechs oder sieben Spiele machen können, die uns alles abverlangen. Das ist die beste Vorbereitung für die EM. In Europa wäre das nicht möglich gewesen“, erklärte der Bundestrainer.

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