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Gymnasium Alleestraße: Über der Mensa hängt der Richtkranz

Gymnasium Alleestraße : Über der Mensa hängt der Richtkranz

Der Richtkranz hängt und bringt seit Mittwoch etwas Farbe in den noch rohen Bau an der Ecke Wilhelmstraße/Zur-Rhein-Sieg-Halle. Dass den Schülern des Gymnasiums Alleestraße dort künftig "Nahrung für Geist und Körper" serviert wird, ist noch nicht ersichtlich.

Gleichwohl war die Freude über das "schöne Gerippe" gestern während des Richtfestes gleichermaßen groß bei Schulleiterin Margret Sagorski und Bürgermeister Franz Huhn. 2,9 Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau, der auf drei Etagen Platz für Mensa, Selbstlernzentrum und weitere Klassenräume bietet.

Weitere 1,6 Millionen Euro habe man bereits für Umbauten im Schulgebäude und die neue Decke in der Aula ausgegeben. "Wir haben damit ein deutliches Zeichen dafür gesetzt, wie wichtig uns gute Rahmenbedingungen für Bildungsarbeit sind", betonte Huhn. Denn nur, wenn Lernen und Lehren mit Spaß und Freude einhergingen, sei es ein erfolgreiches Lernen und Lehren.

Das nach der Umstellung des Schulbetriebes auf Ganztagsunterricht eingerichtete Provisorium im Schulfoyer hat damit bald ein Ende. Dann werden 180 Schüler Platz in der neuen Mensa haben, die wie bereits der 2001 am anderen Ende des Schulgebäudes errichtete Neubau vom Architekturbüro Römer geplant wurde.

Zur Straßenseite hin verschlossen, öffnet sich das Gebäude in Richtung Schule und schafft so einen neuen Platz. Bodentiefe Fenster lassen viel Licht in die Mensa, die "Robi", eine Tochterfirma der Arbeiterwohlfahrt betreibt. In den oberen Etagen entstehen das neue Selbstlernzentrum, ein Gruppen- sowie vier weitere Klassenzimmer. Ein bisschen mehr Platz hätte sich Schulleiterin Margret Sagorski gewünscht.

"Doch ich bin froh, dass wir nach anfänglichen Schwierigkeiten und Einschränkungen in der Größe nun nach einem Jahr Richtfest feiern können", sagte sie und dankte allen Verantwortlichen, besonders aber ihrem Kollegium, ihren Schülern und den am Bau Beteiligten für die gute Zusammenarbeit trotz baustellenbedingter Einschränkungen. Auf dass alle Zünfte den Bau weiter ohne Unfälle vollenden, hob denn auch der Bauleiter das Glas und leerte es, so will es der Brauch, auf das Wohl des Bauherrn.