Ehrungen und schwungvolle Tänze: Mehr als 200 Gäste bei Patronatsfest in Köningswinter

Ehrungen und schwungvolle Tänze : Mehr als 200 Gäste bei Patronatsfest in Köningswinter

Das Patronatsfest der St. Sebastianus Männer Schützen Bruderschaft erfreute sich großer Beliebtheit. Neben prachtvollen Kleidern und kulinarischen Köstlichkeiten gab es außerdem mehrere Ehrungen.

Die sorgsam dekorierten Tische im Maritim Hotel vermittelten bereits vor Beginn des Patronatsfest der St. Sebastianus Männer Schützen Bruderschaft eine ganz besondere Atmosphäre. Als die rund 230 Gäste eintrafen und sich der Saal langsam füllte, war die Vorfreude auf ein grandioses Fest in viele Gesichter geschrieben.

Die Damen kamen in prachtvollen Kleidern, die Herren im Ornat. Ein mehrgängiges Festmenü sollte dem Abend noch unvergessliche kulinarische Momente bereiten. Zur würdevollen Begrüßung erwartete das Gratulationscour das Königspaar Klaus und Ingrid Zinke. Zahlreiche befreundete Abordnungen anderer Vereinigungen waren gekommen. Mit dem traditionellen Königswalzer setzte das strahlende Königspaar dem Abend einen ersten krönenden Akzent.

Das Leben in der Bruderschaft wird in höchstem Maße getragen von dem Einsatz seiner Mitglieder. „Das herausragende Engagement mit hoher Leistung gilt es, in festlichem Rahmen zu würdigen“, gab Arnold Mäckel, Zweiter Brudermeister, an. So sei diese Würdigung in besonderem Maße angesetzt. Diese Ehre – bis zur Verkündung streng geheim gehalten – sollte an dem Abend noch drei verdienten Schützenbrüdern zuteil werden. Walter Faßbender, Erster Brudermeister und Arnold Mäckel übernahmen als Laudatoren zunächst die Würdigungen zweier Mitglieder.

Für die Entgegennahme der Auszeichnungen mit Ehrengaben und Urkunden wurden die Schützenbrüder Daniel (Danny) Charles Kirchrath und Anno Klant auf die Bühne gebeten. Sichtlich gerührt nahmen die Schützenbrüder die Ehren entgegen. „Nachdem wir gerade zwei Schützenbrüder ausgezeichnet haben, wollen wir es nicht dabei belassen“, kündigte Bürgermeister Peter Wirtz eine weitere Ehrung an.

Sein Augenmerk galt dem völlig überwältigten Erster Brudermeister Walter Faßbender. „An dieser Stelle darf ich mit Fug und Recht sagen, dass er in seiner Vorbildfunktion beispielhaft ist. Als Mann des Ausgleichs, der aber auch Konflikte nicht scheut, lenkt er besonnen die Geschicke unserer Bruderschaft.“ Faßbender hielte den „Laden“ Bruderschaft zusammen, würdigte Wirtz und gab die weiteren Ehrungszeremonien an Franz Gunkel, stellvertretender Bezirksbundesmeister und Wolfgang Kuck, Diozäsanbundesmeister, weiter. Ehrenvoller konnte ein Patronatsfest kaum sein. Somit fand der Festausklang erst in weit vorgerückter Stunde statt.