Kurz gefragt: "Der Austausch ist positiv"

Kurz gefragt : "Der Austausch ist positiv"

Unter den 140 Anliegern, die die Informationsveranstaltung besuchten, war auch Dirk Schneider. Mit ihm sprach Hansjürgen Melzer.

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Wie haben Sie die Veranstaltung erlebt?

Dirk Schneider: Ich denke, dass Verwaltung und Anlieger den Beweis angetreten haben, dass man sich sachlich über ein solches Thema unterhalten kann. Die Dauer von drei Stunden hat gezeigt, dass eine solche Veranstaltung zwingend ist.

Sind Sie mit den Ergebnissen zufrieden?

Schneider: In der Beitragskalkulation geht die Verwaltung von Bebauungsplänen, einer neuen Rettungswache und einem neuen Rathaus aus, die es noch gar nicht gibt und denen seitens der Politik zuerst noch zugestimmt werden muss. Wir haben mit unserem Grundstück bei der Anliegerbeitragserhebung 2004 allein 1,3 Prozent der Gesamtkosten tragen müssen, jetzt wären es nur 0,17 Prozent. Das wäre nur noch ein Siebtel des Anteils von damals. Das klingt zwar super. Wir sind da aber noch skeptisch.

Was sagen Sie zur unveränderten Klassifizierung der Straße als Hauptanliegerstraße?

Schneider: Dazu haben wir argumentativ keine neuen Informationen erhalten. Ich hätte mir einige Argumente aus dem Rechtsgutachten gewünscht. Positiv ist aber, dass beide Seiten die Bereitschaft haben, ihre Gutachten auszutauschen. Bemerkenswert fand ich, dass die Verwaltung nicht sagen konnte, ob es in Königswinter überhaupt eine kommunale Hauptverkehrsstraße gibt.

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