Benefizlauf nach Santiago de Compostela: Fehltritt zwingt Volker Brusius zur Pause

Benefizlauf nach Santiago de Compostela : Fehltritt zwingt Volker Brusius zur Pause

Bei seinem Benefizlauf nach Santiago de Compostela verstaucht sich der Bad Honnefer Volker Brusius das Sprunggelenk und muss pausieren. Noch liegen rund 400 Kilometer vor ihm.

Volker Brusius muss bei seinem Benefizlauf nach Santiago de Compostela für die kranke Honneferin Vanessa wegen einer Sprunggelenkverletzung pausieren. Die Stauchung hat er sich am Ostersonntag zugezogen, als er gegen einen Stein trat. Am Ostermontag verschlimmerte sich die Verletzung auf einer steilen Bergabpassage. An diesem Tag war er abends noch euphorisch gewesen, weil er die 2000-Kilometer-Marke geknackt hatte (der GA berichtete): Mit den 48 Kilometern kam er auf 2001 Kilometer. Bis Santiago sind es rund 2400 Kilometer. „Dienstag fing die Quälerei an“, schreibt er dem General-Anzeiger. Nach elf Kilometern war Schluss.

Am Mittwoch erreichte er nach acht Kilometern eine Stadt und gönnte dem Sprunggelenk eine Pause. Am Donnerstag legte er einen Zwangsruhetag ein. Am Freitag wechselte er aufs Wandern und schaffte erneut mit Schmerzen 21 Kilometer. Am Samstag schrieb er dann: „Heute nach sechs Kilometern zum Arzt. Morgen auf jeden Fall, eventuell auch länger absolute Ruhe.“ Dabei legte er Wert auf die Feststellung, dass seine Verletzung nicht Folge einer Überbelastung oder der Gesamtdistanz, sondern schlicht Folge eines Fehltritts sei. „Sehr, sehr schade, aber ich muss und werde damit klar kommen“, so Brusius.

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