Ärgernis in Bad Godesberg: Fußgängerbrücke wird frei gegeben

Ärgernis in Bad Godesberg : Fußgängerbrücke wird frei gegeben

Der Überweg zwischen Burgberg und City-Terrassen ist seit geraumer Zeit gesperrt. Mit Brettern zugenagelt hindert er Fußgänger am Betreten. Das soll sich bald ändert. Zudem befinden sich die Bauarbeiten auf den City-Terrassen in den letzten Zügen.

Die zum Ärger mancher Godesberger immer noch gesperrte Brücke zwischen City-Terrassen und Burgberg soll nach Auskunft von Bauleiter Uwe Knüpser zum ersten Adventswochenende wieder freigegeben werden. So hatte sich beispielsweise der Godesberger Bernd Krahforst beklagt, dass die Fußgängerbrücke seit Monaten fertig installiert und von den Zuwegen her problemlos erreichbar ist, aber immer noch durch eine hohe Brettersperre blockiert ist. Krahforst: „Auf keiner Seite stehen Schilder, die auf die Sperre hinweisen.“

Auf den City-Terrassen wird zwar noch gearbeitet, aber alle Wohnungen und der Lesepavillon sind gefahrlos zu betreten, Baufahrzeuge haben reichlich Platz und somit auch Fußgänger. Die Brücke verkürzt entscheidend den Weg von der Burg zum Theaterplatz. „Sie ist eine echte Alternative zum schmalen, gefährlichen Bürgersteig an der Winterstraße (Burgseite) mit Ampeln oder vermeidbaren Seitenwechseln. Es wird höchste Zeit, dass die Brettersperre entfernt wird“, so Krahforst. Was die aktuelle Verkehrssicherheit und den Belag der Brücke angeht, teilte Stefanie Zießnitz vom Presseamt der Stadt Bonn am Dienstag mit: „Die Brücke ist verkehrssicher, aktuell sind keine Maßnahmen für den Belag geplant. Die Beleuchtung ist vorhanden, inwiefern sie funktionstüchtig ist, dazu wird das Tiefbauamt Messungen vornehmen.“

Die City-Terrassen werden derzeit, wie mehrfach berichtet, in ein innerstädtisches Wohnquartier umgewandelt. Im Frühjahr war die FFire Immobilienverwaltung, die die City-Terrassen vor drei Jahren erwarb, noch davon ausgegangen, den größten Teil der Bau- und Umbauarbeiten bis Ende Juli zu schaffen. Nach einem Baustopp wegen Problemen mit Handwerkern sowie der Statik der so genannten Atriumhäuser rechnete FFire-Geschäftsführer Peter Brockhaus im Spätsommer noch mit einer Fertigstellung bis Ende Oktober. Bauleiter Knüpser geht jetzt davon aus, dass der Rohbau des Atriums bis Weihnachten fertig sein wird.

Zurzeit wird auf dem Plateau auch die Beleuchtung installiert, für einen Kinderspielbereich wurden kürzlich 20 Kubikmeter Sand aufgeschüttet und auch circa 70 laufende Meter Sitzbänke sind fertig. Außerdem wird auch noch in dieser Woche Rollrasen für die neu angelegten Gartenflächen verlegt. „Auch die Rolltreppe an der Rampe werden wir noch in dieser Woche abreißen“, so Knüpser. An deren Stelle wird dann ein Behindertenfahrstuhl installiert, der bis Februar fertig gestellt sein soll.

Ein Fragezeichen steht noch hinter der Zukunft der Wegebeziehung zwischen Aennchenplatz und Burgberg. Eine ersatzlose Streichung der dortigen Brücke stieß auf wenig Gegenliebe in der Kommunalpolitik. „Da haben wir noch keine offizielle Information der Stadt Bonn, wie dieser Bereich, der in der Vergangenheit stark von Vandalismus gekennzeichnet war , genau gestaltet werden wird“, sagte Knüpser.

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