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Vereinsjubiläum in Roisdorf: Briefmarke für die Heimatfreunde

Vereinsjubiläum in Roisdorf : Briefmarke für die Heimatfreunde

Ortsvorsteherin Gabriele Kretschmer macht dem Verein zum 25-Jährigen ein besonderes Geschenk. Auf den Marken sind das Roisdorfer Wappen und der Schriftzug „Silberjubiläum Heimatfreunde Roisdorf“ zu sehen.

Was kann man einem Verein zur Feier seines 25-jährigen Bestehens schenken? Roisdorfs Ortsvorsteherin Gabriele Kretschmer hat eine originelle Antwort auf die Frage gefunden. Anlässlich des Jubiläums der Heimatfreunde Roisdorf ließ Kretschmer einen Bogen mit 20 Briefmarken anfertigen. Die Marken zeigen das Roisdorfer Wappen und den Schriftzug „Silberjubiläum Heimatfreunde Roisdorf“.

Möglich wurde das Geschenk durch ein Angebot der Deutschen Post. Das Bonner Unternehmen bietet an, Briefmarken individuell zu gestalten. „So eine eigene Briefmarke hat seinen Charme“, findet Kretschmer. Die Briefmarke soll eine Wertschätzung für das Engagement des Vereins sein. Die Mitglieder arbeiten unter anderem die Geschichte des Orts auf, pflegen hiesige Traditionen und Feste und kümmern sich um den Erhalt der Vorgebirgslandschaft sowie des heimatlichen Dialektes. „Die Heimatfreunde machen so viel für Roisdorf“, findet Kretschmer. „Das ist unbeschreiblich.“

Die Heimatfreunde haben sich sehr über das Geschenk der Ortsvorsteherin gefreut. „Das abgebildete Wappen der alten, im 15. Jahrhundert leider bereits ausgestorbenen Ritter von Roisdorf haben die Heimatfreunde ja einst wieder entdeckt und als Ortswappen neu belebt“, sagt Ernst Gierlich, Erster Vorsitzender des Vereins. Für die Roisdorfer sei es sehr rasch zu einem Gemeinschaft stiftenden Zeichen geworden, fügt er hinzu. Und weiter: „Eine richtige, offizielle Briefmarke zum Silberjubiläum der Heimatfreunde mit dem Roisdorfer Wappen, das ist also schon etwas, worauf wir stolz sind und das den ganzen Ort auszeichnet.“

Die Briefmarke ist überdies weit mehr als eine Dekoration. Mit einem Wert von 70 Cent kann sie als normales Postwertzeichen verwendet werden. Für Gierlich sind die 20 Marken aber viel zu schade zum Versenden. „Vielleicht sollten wir aber eine weitere Auflage ordern, die wir dann bei besonderen Gelegenheiten verwenden können.“