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Kirmes in Sechtem: Der Autoscooter ist besonders beliebt

Kirmes in Sechtem : Der Autoscooter ist besonders beliebt

Sie ist in Sechtem fest im Terminkalender verankert: Die Kirmes zu Ehren des Heiligen Wendelinus. Deshalb feiern die Sechtemer auf der Straßburger Straße ihre Kirmes.

Los ging es am Samstagabend ab 18 Uhr auf der Straßburger Straße. Schon zu Beginn waren fast 200 Menschen gekommen, darunter auch viele Familien mit kleinen Kindern und zahlreiche Jugendliche. Angeführt von der Musik des Tambourcorps „Rheinperle Sechtem 1923“ zogen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sechtem, des St. Wendelinus Krankenvereins, des Kameradschaftlichen Vereins und des Fußballvereins Salia Sechtem durch den alten Ortskern zur Nikolauskapelle.

Nach dem Empfang der Fahnenträger durch Diakon Rudolf Blumenschein wurde das Lied „Selig sind die Toten“ angestimmt. Es folgte ein Gebet im Andenken an die Verstorbenen der Sechtemer Dorfgemeinschaft und die Kranzniederlegung in der Nikolauskapelle durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.

Mehr als 70 Teilnehmer waren dabei, bevor die Vereine mit großem Applaus auf dem Weilerplatz von den übrigen Gästen empfangen wurden und es auf der Kirmes richtig voll wurde.

Erster Anlaufpunkt war für die meisten dort der Stand von Salia Sechtem. Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich die Fußballer auf der Kirmes und bieten Currywurst, Pommes, Reibekuchen und Getränke an. Aber auch die Losbude, das Pfeilwerfen und Entenangeln sowie die Schießbude waren gefragt. Als Gewinne lockten beispielsweise Schlüsselanhänger, von denen sich die elfjährige Laura ein Exemplar sicherte. Sie war zusammen mit vier Freundinnen unterwegs und hatte am besten von ihnen gezielt.

Während kleine Kinder schon ab 18 Uhr auf dem Karussell begeistert ihre Runden drehten, brauchte es am Kinder-Twister und am Autoscooter etwas länger, bis dort reges Treiben herrschte. Wie jedes Jahr war vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Autoscooter besonders beliebt. Nico (14), Alex (16) und Sebastian (17) standen daher mehrmals Schlange, um noch eine weitere Runde zu fahren.