Feuerwehreinsatz in Bad Honnef: Ölfilm: Keine weitere Säuberung notwendig

Feuerwehreinsatz in Bad Honnef : Ölfilm: Keine weitere Säuberung notwendig

Der auf dem toten Rheinarm in Bad Honnef Ölteppich erfordert keine weiteren Reinigungsmaßnahmen. Das Umweltamt des Rhein-sieg-Kreises gab am Mittwoch die Entwarnung. Der Ölfilm hatte am Dienstag einen Einsatz der Bad Honnefer Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei ausgelöst, um eine Ausbreitung der Substanz zu verhindern.

Zum wiederholten Mal rückten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef am Mittwoch zum Altarm des Rheins bei der Insel Grafenwerth aus. Wie berichtet, war dort am Montagabend ein recht großer Ölfilm auf der Wasseroberfläche entdeckt worden. Am Dienstagmorgen rückte die Freiwillige Feuerwehr, unter anderem mit dem Boot der Löschgruppe Rhöndorf, aus. Die Helfer dämmten den Ölfilm in stundenlanger Arbeit mit einer Schlauchsperre ein, streuten erste Bereiche auch am Ufer mit einem speziellen Bindemittel ab und säuberten sie.

Am Mittwoch nun gab das ebenfalls eingeschaltete Umweltamt des Rhein-Sieg-Kreises Entwarnung. Laut Kreis-Pressesprecherin Rita Lorenz waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Eine Gefährdung für die Umwelt, so Lorenz auf Nachfrage, könne auch nach erneuter Inaugenscheinnahme durch die Untere Wasserbehörde ausgeschlossen werden.

Für Aufsehen gesorgt hatte die Aktion, nachdem am Montagabend gegen 21.30 Uhr sowie am Dienstagmorgen wie berichtet ein Hubschrauber über dem „toten Rheinarm“ und der Insel Grafenwerth gekreist war. Die Wasserschutzpolizei nutzte die Vogelperspektive, um die zuvor von Passanten gemeldete Verunreinigung genau zu lokalisieren. Ein Verursacher konnte bei der Aktion und auch im Folgenden allerdings nicht festgestellt werden. Die Experten des Umweltamtes schlossen nicht aus, dass der Ölfilm aus der Hauptwasserstraße in den Altarm gedrückt worden war und sich dort gesammelt hatte.

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