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Flug von Düsseldorf in die Türkei: Köln/Bonn statt Izmir: Flieger muss außerplanmäßig landen

Flug von Düsseldorf in die Türkei : Köln/Bonn statt Izmir: Flieger muss außerplanmäßig landen

Wegen einer technischen Störung ist ein Passagierflugzeug am Freitagabend am Flughafen Köln/Bonn zwischengelandet. Eigentlich war die Maschine auf dem Weg von Düsseldorf nach Izmir.

So hatten sich die Passagiere ihren Flug von Düsseldorf nach Izmir sicher nicht vorgestellt: Statt auf dem direkten Flug aus dem Rheinland in die türkische Stadt drehte die Maschine der Airline Pegasus nach dem Start 20.22 Uhr mehrere Runden über dem Bergischen Land und Wuppertal, passierte auch Solingen, Siegen und Lüdenscheid - um dann 77 Minuten nach dem Start am Flughafen Köln/Bonn wieder zu landen.

Der Grund: Technische Problem hatten die Piloten zu diesem Zick-Zack-Kurs und der außerplanmäßigen Landung gezwungen. Die Zwischenlandung habe rund eine Stunde gedauert, die Passagiere hätten den Flieger in dieser Zeit nicht verlassen, bestätigte ein Sprecher des Flughafens Köln/Bonn.

Nach der Pause setzte das Flugzeug der türkischen Airline seinen Weg nach Izmir erfolgreich fort. Genauere Details über die technischen Störungen waren dem Sprecher des Köln/Bonner Flughafens nicht bekannt.

Bereits im Januar hatte es einen Zwischenfall mit einer Pegasus-Maschine gegeben: Bei der Landung im nordtürkischen Trabzon war einer Maschine der türkischen Airline mit 168 Menschen an Bord von der Piste abgekommen und fast ins Schwarze Meer gestürzt. Die Airline Pegasus verfügt nach eigenen Angaben über insgesamt 74 Flugzeuge. Im Schnitt sind die Flieger nur 5,7 Jahre alt.