Verkehrsplanung auf der Grafschaft: Eine Straße für die Brüder Hans und Paul Riegel

Verkehrsplanung auf der Grafschaft : Eine Straße für die Brüder Hans und Paul Riegel

Der Ortsbeirat Ringen befasst sich mit dem zunehmenden Verkehr durch den Innovationspark.

„Auf die L 79 herausfahren, ist wie Russisch Roulette geworden“, so der Tenor im Ringener Ortsbeirat. Der befasste sich in seiner turnusmäßigen Sitzung am Montagabend unter anderem mit der Verkehrssituation im Ortsteil Beller. An der dortigen Kurve der L 79 gegenüber der Weidgenstraße sei es für die Anwohner äußerst gefährlich geworden. „Unter dem zunehmenden Verkehr aus dem Innovationspark und von der Autobahnzufahrt her muss Beller leiden“, kritisierte Ortsvorsteher Toni Palm.

Als Maßnahme vor allem für die Anwohner der Heppinger Straße 77 wurde nun ein weiterer Spiegel angebracht. Allerdings erst einmal provisorisch, wie Palm betonte. Den endgültigen Standort des Verkehrsspiegels wollen er und der Ortsbeirat bei einem Vor-Ort-Termin ausmachen und der Verwaltung dann vorschlagen.

Dass der Verkehr im Innovationspark zunehmen wird, ist kein Geheimnis. Aktuell befasste sich der Ortsbeirat auch mit diesem Thema, konkret ging es um einen Namen für die neue Straße, die das Haribo-Logistikzentrum im Süden umgibt. Hier schloss sich der Ortsbeirat dem Vorschlag „Dr.-Hans-und-Paul-Riegel-Straße“ an. Die beiden Brüder haben das Süßwarenwerk, das ihr Vater Hans 1920 in Bonn gründete, zu einem Weltkonzern geformt, der sein neues Werk mitsamt Verwaltung in Ringen baut. Eine Hans-Riegel-Straße in Bonn ist dem Unternehmensgründer gewidmet, nach seinen inzwischen verstorbenen Söhnen wurde noch keine Straße benannt.

Letztendlich beschloss der Ortsbeirat noch, sich in diesem Jahr nicht am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen.

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