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North Carolina: Hilfsbereiter Lkw-Fahrer überlebt 23-Meter-Sturz von Autobahnbrücke

North Carolina : Hilfsbereiter Lkw-Fahrer überlebt 23-Meter-Sturz von Autobahnbrücke

Ein Fahrer eines Paketlieferdiensts ist im US-Staat North Carolina von einer Brücke 23 Meter in die Tiefe gestürzt. Wie durch ein Wunder hat der Mann, der zuvor einem gestrandeten Autofahrer geholfen hatte, überlebt.

Tiefer Fall wegen einer guten Tat: Ein Fahrer eines Paketlieferdiensts ist auf einer Autobahn im US-Staat North Carolina einem gestrandeten Autofahrer zu Hilfe gekommen und dann von einer Brücke 23 Meter hinabgestürzt. Wie durch ein Wunder habe der Mann allerdings überlebt, sagte der Feuerwehrchef der Stadt Salibsbury, Nicholas Martin.

Medien berichteten am Donnerstag über den Hergang des Zwischenfalls mit glimpflichem Ausgang: Jeremiah Cribb war am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) in seinem Lastwagen auf einer Autobahn im Bezirk Rowan County unterwegs, als er einen auf der Überholspur liegengebliebenen Autofahrer sah. Cribb stieg aus, um zu helfen. Doch dann bemerkte er einen Sattelzug, der auf sie zuraste. Schnell machte Cribb einen Satz zur Seite, um nicht erfasst zu werden.

„Es war stockdunkel“, sagte der 24-Jährige. Er habe gedacht, dass er auf einen Grünstreifen auf gleicher Höhe der Yadkin-River-Brücke springe. Doch plötzlich habe er sich im freien Fall befunden. Am Ende landete er fast zwei Dutzend Meter weiter unten auf einer Sandbank.

Feuerwehrmann Jacob Vodochodsky seilte sich von der Brücke ab, um Cribb zu Hilfe zu kommen. Erst habe er gedacht, dass er nun gelähmt sei, sagte Vodochodsky. Doch Cribb konnte stehen. Zwar klagte er über Schwindel und Kurzatmigkeit, konnte jedoch mit einem Gurt sicher nach oben gezogen werden. Feuerwehrchef Martin zeigte sich verdutzt über so viel Dusel. „Wir hätten nicht erwartet, dass solch ein Sturz so positiv ausgehen würde“, sagte er.

Cribb kam mit drei gebrochenen Rippen und einem Lungenkollaps davon. Einige Tage muss er noch im Krankenhaus bleiben. „Ich hätte nicht wieder aufstehen sollen“, sagte er. „Ich danke einfach Gott, dass ich am Leben bin.“

(dpa)