1. Bonn
  2. Stadt Bonn

Bonn: Taxipreise steigen um 2,5 Prozent

Anpassung an Tariferhöhung des VRS : Taxipreise steigen in Bonn um 2,5 Prozent

Der Ratsbeschluss ist nur noch Formsache: Seit letztem Jahr wird die Erhöhung der Taxipreise an die Tarifsteigerung für Bus und Bahn im Verkehrsverbund Rhein-Sieg angepasst. Eine Taxifahrt wird daher 2,5 Prozent teurer.

Die Taxipreise in der Bundesstadt steigen auch in diesem Jahr wieder an – und zwar im gleichen Maß wie die Tarife für Bus und Bahn in der Region. Die Genossenschaft Taxi Bonn hat bei der Stadt Bonn bereits im Oktober 2019 eine Erhöhung um rund 2,5 Prozent beantragt, wie einer Beschlussvorlage für den Rat zu entnehmen ist. Die Stadtverwaltung hat dem Antrag zugestimmt.

Anders als in früheren Jahren, als es in den Fraktionen oft Widerstand gegen steigende Taxipreise gab, ist der Ratsbeschluss diesmal reine Formsache. Denn die Mehrheit der Kommunalpolitiker hatte 2018 beschlossen, die Entwicklung der Taxipreise an die regelmäßigen Tariferhöhungen im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) anzupassen. Dieser Automatismus wirkte vor einem Jahr zum ersten Mal: Damals beantragte die Taxi-Genossenschaft erfolgreich, die Tarife um durchschnittlich 3,5 Prozent anziehen zu dürfen. Im März 2018 hatte der Stadtrat eine Erhöhung um durchschnittlich 2,8 Prozent beschlossen.

Für die neue Preisrunde, die laut der städtischen Beschlussvorlage durch die Genossenschaft nicht weiter begründet worden ist, hat die Stadtverwaltung nach eigener Auskunft mehrere zu beteiligende Stellen angehört. Dazu zählt unter anderen die Fachvereinigung Personennahverkehr Nordrhein. Es seien keine Einwände erhoben worden, heißt es in der Vorlage.

Gerechnet auf verschiedene Streckenlängen liegt die Preiserhöhung leicht unter der VRS-Tarifsteigerung von 2,5 Prozent. Eine Fahrt von drei Kilometern kostet dann 9,67 statt bisher 9,44 Euro (+ 2,44 Prozent); für eine Fahrt von zehn Kilometern werden 22,41 statt bislang 21,90 Euro fällig (+ 2,33 Prozent). Die Kosten für eine 15-Kilometer-Tour steigen von 30,80 auf 31,51 Euro (+ 2,31 Prozent). Und die nächste Preisrunde kommt ganz sicher in einem Jahr: Dann erhöht der VRS erneut um 2,5 Prozent.