Kirche Sankt Peter: Besondere Messe zum Cäcilienfest in Vilich

Kirche Sankt Peter : Besondere Messe zum Cäcilienfest in Vilich

In der Kirche Sankt Peter in Vilich wurde eine besondere Messe gefeiert: Der rund 50-köpfige Adelheidis-Chor sang zum eigenen Jubiläum, die Predigt der Messe anlässlich des Cäcilienfests hielt der ehemalige Diözesanpräses, Monsignore Wolfgang Bretschneider.

Eigentlich war es gleich ein doppeltes Jubiläum: Die Sonntagsmesse zu Ehren der Heiligen Adelheid in der Kirche Sankt Peter in Vilich wurde musikalisch vom Adelheidis-Chor gestaltet, der in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen feiert. Aber auch das zur Aufführung gebrachte Musikstück hatte einen runden Geburtstag. Vor zehn Jahren komponierte der frühere Kirchenmusiker an Sankt Peter, Markus Riebartsch, seine „Missa in honorem Sanctae Adelheidis“. Der Urheber der modernen Komposition ist bereits vor einigen Jahren verstorben.

Kurz vor Beginn der Messe um 11 Uhr wurde es eng in dem Gotteshaus: Zum einen stieß die Seitenkapelle mit den rund 50 Musikern an ihre Kapazitätsgrenze. Zum anderen hatte die besondere Messe anlässlich des Cäcilienfests am Christ-Königs-Tag auch so viele Kirchgänger angezogen, dass kaum ein Platz frei geblieben war. Cäcilia von Rom ist die Patronin der Kirchenmusik. Neben dem Adelheidis-Chor hatten der Kreuz-und-Quer-Chor, Sopranistin Katja Heydegger, Tenor Christian Weiner und Bass Guido Scheer als Solisten sowie ein Instrumentalensemble an der Aufführung mitgewirkt. Der frühere Domorganist und Hochschullehrer Professor Clemens Ganz war mit Orgelimprovisationen zu hören. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Chorleiter Alexander Olligschläger.

Die Predigt hielt der ehemalige Diözesanpräses für Kirchenmusik im Bonner Münster, Monsignore Professor Wolfgang Bretschneider; anschließend lud der Chor noch zu einem Empfang ins benachbarte Haus der Begegnung. Der Adelheidis-Chor an Sankt Peter zu Vilich gehört zu den traditionsreichsten Chören im Rheinland: Der Ort Vilich war seit der Gründung des dortigen Stifts durch Adelheids Eltern – Gerberga und Megingoz von Geldern – im Jahr 978 nahezu durchgängig bis heute ein Zentrum der Kirchenmusik.

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