Rüdiger Abramczik: "Spanien müssen wir nicht fürchten"

Rüdiger Abramczik: "Spanien müssen wir nicht fürchten"

Rüdiger Abramczik war der bekannteste und gleichzeitig älteste Teilnehmer beim unterhaltsamen "Ü 35 Confide Legenden Hallenfußball-Cup 2011", der am Freitag mehr als 2500 Zuschauer im Telekom Dome begeisterte. Er spricht über das Hallenturnier im Telekom Dome, seine alten Knochen und die EM 2012.

Halten Ihre Knochen noch?
Rüdiger Abramczik: Na klar. Ich hatte als Spieler nie mit großen Verletzungen zu kämpfen. Wenn ich da andere Jungs sehe, habe ich diesbezüglich viel Glück gehabt.

Spielen Sie noch viel Fußball?
Abramczik: Wir kicken mit dem FC Schalke jede Woche zweimal in der Halle. Außerdem laufe ich noch im Wald, um mich fit zu halten. Das ist wichtig für mich.

Wie sehen Sie auf Ihre Zeit als Profi zurück?
Abramczik: Es war für mich eine tolle Zeit. Im Nachhinein muss ich natürlich sagen, dass ich heute sicherlich mehr Erfolge vorweisen könnte, wenn ich damals vom FC Schalke nicht nach Dortmund, sondern zum FC Bayern nach München gewechselt wäre. Dort wäre sicherlich die eine oder andere deutsche Meisterschaft zu feiern gewesen.

Ist der Fußball in der Bundesliga schneller als zu Ihrer Zeit als Profi?
Abramczik: Definitiv nein. Der Fußball ist nicht schneller geworden. Der heutige Fußball ist aber viel mehr von Taktik geprägt und wirkt deshalb anders.

Wie finden Sie solche Veranstaltungen wie den Confide Legenden Cup?
Abramczik: Die Veranstalter haben ein tolles Turnier auf die Beine gestellt. Es macht natürlich einen Riesenspaß gegen die anderen Teams vor so vielen Zuschauern zu spielen.

Wer wird Europameister 2012?
Abramczik: Ich glaube, dass Deutschland diesmal sehr gut vorbereitet ist. Ich habe die Nationalmannschaft in Stuttgart gegen Brasilien gesehen. Das Team hat sich wirklich gut entwickelt. Und ich glaube, dass wir uns bei der EM vor keinem fürchten müssen, auch nicht vor den Spaniern. [kein Linktext vorhanden]