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Programm in der Niederzissener Synagoge

Jahresprogramm vorgestellt : So wird das Jahr in der Niederzissener Synagoge

Schülerkonzerte, Volk und Akkordeonmusik – die ehemalige Synagoge von Niederzissen bietet 2020 zahlreiche Veranstaltungen. Ein Überblick.

Ein Jahr voller Musik und mehr – das verheißt das aktuelle Programm für die ehemalige Synagoge in Niederzissen. Richard Keuler, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins Niederzissen und Organisatorin Gisela Reichrath freuen sich, wieder eine reiche Palette vorzustellen.

Den Einstieg liefert das Schülerkonzert der Musikschule im Kreis Ahrweiler am Sonntag, 29. März, 16 Uhr, während der fünften Ahrweiler Freiheitswochen. Mit Klezmer ist am Sonntag, 26. April, 17 Uhr, die Gruppe Kol Colé aus Köln präsent.

Musiker unterschiedlicher Herkunft haben sich in der Domstadt zusammengefunden, um ihrer Liebe zur osteuropäischen und jüdischen Musik Ausdruck zu verleihen. Auch in 2020 nimmt das Jüdische Museum in der Synagoge teil am Internationalen Museumstag. Es hat am Sonntag, 17. Mai, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Wenn Georg Kaiser am Samstag, 23. Mai, 19 Uhr, auftritt, bringt er eigene im Stil des Irish und Scottish Folk interpretierte Stücke mit. Das Spektrum reicht von gefühlvollen Balladen bis zu fetzigen Songs. Klassisch wird es hingegen mit hochkarätiger „Musik in der Synagoge“ der Stiftung Villa Musica.

Auf dem Programm, das Stiftungsintendant Professor Alexander Hülshoff und die Stipendiatinnen Jaha Lee und Shira Majoni bestreiten, stehen am Samstag, 6. Juni, 19 Uhr, Werke von Erwin Schulhoff, Ludwig van Beethoven, Mieczyslaw Weinberg und Wolfgang Amadeus Mozart.

Ein „Virtuoses Akkordeon mit russischer Seele“ lässt der Akkordeon-Virtuose Alexandre Bytchkov am Samstag, 4. Juli, 19 Uhr, erklingen. Der preisgekrönte Musiker zeigt die Möglichkeiten seines Instruments auf, das vielen nur aus der Volksmusik bekannt ist.

„Sommernachtstango & Klezmer“ mit dem Duo „Sing Your Soul“ bestimmen das Konzert am Samstag, 1. August, 19 Uhr. Meike Salzmann und Ulrich Lehna, Sieger des internationalen „Open Accordion Contest 2014” in Bielefeld, spielen in der seltenen Kombination Klarinette/Bassklarinette und Konzertakkordeon Klassik, Neue Musik, Klezmer, Tango und U-Musik.

Am Samstag, 29. August, 16 Uhr, eröffnet die Bilder-Ausstellung von Klaus-Peter Püschel. Sie ist bis 14. September samstags und sonntags, von 14 bis 18 Uhr sowie auf Anfrage zu sehen. Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 13. September, kann die ehemalige Synagoge von 13 bis 18 Uhr besucht werden. Führungen gibt es um 14 und 16 Uhr. Die Gruppe „Nid de Poule“ ist am Samstag 19. September, 19 Uhr, mit einer Prise Jazz, viel Gipsy-Swing, Chanson mit einem Schuss Rock ’n’ Roll zu Gast.

Ein drittes Klezmerkonzert im Jahr in wieder anderer Färbung beschert die international auftretende Sopranistin und Klezmer-Sängerin Iwona Bialek am Sonntag, 11. Oktober, 17 Uhr. Begleitet von Pianist Josef Marder, bietet sie italienische und deutsche Tangokompositionen sowie beliebte jiddische Lieder. Das 2020er Programm endet mit dem Konzert „Sometimes in Winter“ des Duos „Lustgarden“ am Samstag, 7. November, 19 Uhr. Sängerin Jutta Menningen und Gitarrist Ulli Herschbach bringen Standard-Jazz, Latin, Swing, Blues und Folkrock mit, aber auch Stücke aus deutschen und amerikanischen Filmklassikern von Zarah Leander bis Ella Fitzgerald.

▶ Kartenreservierung beim Kultur- und Heimatverein Niederzissen, ☎ 0 26 36/64 82 oder unter info@khv-niederzissen.de.