Genossenschaftler der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel zeigen Solidarität mit Milchbauern

Genossenschaftler der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel zeigen Solidarität mit Milchbauern

Vertreterversammlung stimmt fünfprozentiger Dividende zu

Kreis Ahrweiler. Die Genossenschaftler der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel zeigen sich solidarisch mit den Milchbauern. Das erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Rudolf Mies am Samstag vor der Vertreterversammlung im Bad Neuenahrer Kurhaus. Das tat er nicht ohne Grund.

Denn im Saal saß Bauernpräsident Leo Blum (Rheinland-Nassau). Die Vertreterversammlung ist der Souverän der 76 259 Mitglieder. Vor dem Plenum ging Vorstandsvorsitzender Bernhard Kaiser auf die allgemeine Finanzkrise ein und begann mit der positiven Nachricht, dass die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel von diesen Turbulenzen nicht betroffen ist.

"Mit einem erneuten Zuwachs von fünf Prozent der Bilanzsumme auf über 1,6 Milliarden Euro können wir durchaus positiv in die Zukunft sehen. Insgesamt erhöhten sich die Kundeneinlagen um 5,3 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, bei den klassischen Kundenkrediten ist eine Steigerung von 3,5 Prozent auf über eine Milliarde Euro zu verzeichnen." Das Betriebsergebnis wurde auf mehr als zehn Millionen Euro gesteigert. Ganz besonders freute sich Kaiser darüber, dass auch im vergangenen Jahr erneut ein starker Mitgliederzuwachs ( fünf Prozent) verzeichnet wurde.

Damit sei die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel die größte Bürgergemeinschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz. Kaiser ergänzte: "Zum Jahresende 2007 beschäftigten wir 473 Mitarbeiter, darunter 29 Auszubildende. Nimmt man alle diese Zahlen zusammen, dann sind wir weiterhin auf einem guten Weg. Wir werden uns auch in Zukunft am Markt erfolgreich behaupten. Unsere Geschäftsstrategie wird an unserem Leitgedanken „Wir sind Heimat“ ausgerichtet bleiben."

Der von Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam getragene Vorschlag für die Verwendung des Jahresgewinns fand die uneingeschränkte Zustimmung der Vertreterversammlung: Rund eine Million Euro - das entspricht einer Dividende von fünf Prozent - schüttet die Volksbank an ihre Anteilseigner aus, der Rest des Bilanzgewinns wird zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals verwendet. Mit Professor Wolfgang Gerke hatte die Volksbank einen renommierten Gastredner für ihre Veranstaltung gewonnen.

Der wissenschaftliche Leiter der Bankakademie Frankfurt/Main ist bekannt für seine treffenden Statements zu wirtschaftlichen Themen. Er hielt einen viel beachteten und mit anhaltendem Applaus bedachten Vortrag zum Thema "Chancen und Risiken der Regionalbanken in der Finanzkrise". Sein Tenor: "Die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel ist auf dem richtigen Weg."

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