Antrag zur Verkehrsentlastung: Mit dem Wassertaxi über den Rhein zur Klimakonferenz

Antrag zur Verkehrsentlastung : Mit dem Wassertaxi über den Rhein zur Klimakonferenz

Zwecks Verkehrsentlastung plädiert der Bürger Bund Bonn (BBB) dafür, auf dem Rhein einen Taxi-Verkehr - finanziert von der Bundesregierung - einzurichten.

Einen Verkehrskollaps befürchtet der Bürger Bund Bonn (BBB), wenn im November beim Weltklimagipfel COP 23 bis zu 25 000 Teilnehmer im WCCB und in der Rheinaue tagen.

"In ganz Bonn, aber besonders im und um das Bundesviertel herum ist das Verkehrsaufkommen bereits an normalen Arbeitstagen prekär", sagt BBB-Fraktionschef Marcel Schmitt. Im ehemaligen Regierungsviertel würden rund 40 000 Menschen arbeiten. "Kommen die Konferenzteilnehmer für zwei Wochen hinzu, steht zu befürchten, dass es dort zu einem für die Berufstätigen als auch für den Ruf Bonns nachteiligen Verkehrschaos kommt." Der Transfer von Konferenzteilnehmern über den Rhein könnte für eine gewisse Entlastung sorgen und eine Teilkomponente sein, um ein überaus umweltfreundliches und für den Bedarf der Weltklimakonferenz angepasstes öffentliches Verkehrsangebot zur Verfügung zu stellen."

Ein solcher Taxi-Verkehr könne laut Schmitt auch Aufschluss über Kosten und Nutzen einer bisher schon kontrovers diskutierten ÖPNV-Verbindung auf dem Rhein liefern. Die Ratsfraktion hat in der Sache einen entsprechenden Antrag für den Planungsausschuss am 6. September gestellt.

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