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SV Vorgebirge: Mit einem neuen Jugendkonzept in die kommende Saison

SV Vorgebirge : Mit einem neuen Jugendkonzept in die kommende Saison

Ein neuer Kunstrasenplatz, ein neuer Jugendvorstand und auch ein neues Konzept für den Jugendfußball - so will der SV Vorgebirge in eine sportlich erfolgreichere Zukunft starten. "Es geht darum, Werte und Leitlinien festzusetzen, Ziele zu formulieren und im sportlichen Bereich allen Beteiligten einen transparenten Einblick und Leitfaden zu geben", erklärte der stellvertretende Jugendleiter Damian Nierada. Dafür wird es einige Veränderungen geben.

Die wichtigste und im Vorfeld auch meist diskutierte ist die strikte Trennung der Mannschaften nach Jahrgängen. Auch das "Hochziehen" von jüngeren, guten Spielern in die nächsthöhere Altersklasse werde es beim SV Vorgebirge künftig nicht mehr geben, sagt Nierada. "So soll gewährleistet werden, dass in jeder Altersklasse die bestmögliche Mannschaft spielt." Ein Gedanke, an den sich Eltern und Trainer erst noch gewöhnen müssen, denn das Konzept bedeutet auch, dass ältere und jüngere Spieler eines Teams zur neuen Saison getrennt werden.

Mehr Bedeutung soll beim SV Vorgebirge künftig die individuelle Leistungsstärke der Nachwuchskicker haben. Während es bei den Bambinis, der F- und der E-Jugend weiterhin vor allem um den Spaß am Fußball gehen soll, werden Spieler ab der D-Jugend künftig auch nach Leistung eingeteilt. Deshalb legt der SV Vorgebirge künftig auch noch mehr Wert auf Aus- und Fortbildung. Betreuer sollen noch mehr geschult, besonders talentierte Kicker auch außerhalb des Vereins intensiver gefördert werden. Zudem wird aktuell an Kooperationen mit Schulen gearbeitet. Und in naher Zukunft will die Jugendabteilung auch Mädchen-Fußball anbieten.

Für die Umsetzung des neuen Konzepts haben sich die Macher komplett neu aufgestellt. Neben Jugendleiter Wolfgang Klotz und seinem Stellvertreter Damian Niarada kümmern sich künftig Hans-Gerd Schmitz (Sportlicher Leiter Jugendfußball) und Sascha Kaldewey (Jugend-Koordinator Bambinis bis E-Jugend) um den Nachwuchs. "Wir wollen den Jugendfußball stärken und dessen Interessen mehr als bisher berücksichtigen", sagte SV-Vorsitzender Armin Wallraff. Deshalb sind künftig gleich zwei Jugendvertreter automatisch auch Mitglieder des Vorstands.

Eine Hilfe für das neue Team sind die Ergebnisse der vereinsinternen Zufriedenheitsumfrage. Diese erfolgte erstmals 2012 und soll künftig jährlich wiederholt werden.