Beeinträchtigungen bei der Bahn: Nach Kabelbränden noch Zugverspätungen

Beeinträchtigungen bei der Bahn : Nach Kabelbränden noch Zugverspätungen

Nach den Brandanschlägen auf Signalleitungen der Bahn sind noch nicht alle Schäden beseitigt. Auf der wichtigen Schienenstrecke zwischen Köln und Leverkusen kommt es deshalb weiter zu Verspätungen.

Nach den Brandanschlägen auf Bahnanlagen in Deutschland sollen die Störungen im Zugverkehr bis Mittwochmorgen behoben sein. „Wir rechnen damit, dass spätestens morgen zum Berufsverkehr alles wieder planmäßig läuft“, sagte ein Bahnsprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Einen Tag nach den Brandanschlägen auf Signalleitungen mussten Tausende Pendler und Reisende im Rheinland mit Beeinträchtigungen auskommen. Zwischen Köln-Mülheim und Leverkusen-Opladen wurden die Fernzüge über eine Güterzugstrecke umgeleitet. „Es kommt zu Verspätungen im Minutenbereich“, sagte ein Bahn-Sprecher am Dienstagmorgen in Berlin.

Knapp drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg hatten Unbekannte in der Nacht zum Montag in Berlin, Hamburg, Köln, Dortmund, Leipzig sowie im niedersächsischen Bad Bevensen 13 Brandanschläge an Strecken der Bahn verübt.

Die Bundespolizei beobachtete deshalb die Gleisstrecken in Nordrhein-Westfalen in der Nacht zum Dienstag besonders genau. Die Strecken seien unter anderem mit einem Hubschrauber abgeflogen worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Dortmund.

Zu den Anschlägen gebe es keine neuen Erkenntnisse. Neue Fälle seien in der Nacht nicht dazugekommen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.