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Ergebnis gesteigert: Motorenhersteller Deutz aus Köln über den Erwartungen

Ergebnis gesteigert : Motorenhersteller Deutz aus Köln über den Erwartungen

Deutz hat Absatz, Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr gesteigert. Der Kölner Motorenbauer konnte nach eigenen Angaben gut 105 000 Triebwerke absetzen, 32,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz legte um 19,5 Prozent auf 877,6 Millionen zu, das operative Ergebnis (Ebit vor Sondereffekten) kletterte von 21,7 auf 33,4 Millionen. Ohne Belastungen aus dem chinesischen Gemeinschaftsunternehmen Deutz Dalian hätte es bei 47,5 Millionen Euro gelegen.

„Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal lag über unseren Erwartungen“, sagte Deutz-Chef Frank Hiller. Maßnahmen zur Effizienzsteigerungen zeigten Wirkung. Jetzt soll das China-Geschäft neu aufgestellt werden.

Deutz rede mit neuen möglichen Partnern in China. Deutz Dalian soll an den Partner FAW verkauft werden. Nach einer Prüfung musste der Wertansatzes des Unternehmens um 23,1 Millionen korrigiert werden. Davon betreffen laut Deutz 14,9 Millionen Vorjahre und seien beim Ansatz zum 31. Dezember 2017 und früher zu korrigieren.

8,2 Millionen Euro entfallen auf das laufende Geschäftsjahr und belasten das auf Deutz Dalian entfallende Ergebnis, das für das erste Halbjahr minus 2,8 Millionen betrug. Außerdem wurden die Deutz-Dalian-Anteile einem Werthaltigkeitstest unterzogen und um 11,3 Millionen abgewertet, woraus sich die Ergebnisbelastung von 14,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr ergibt. Die werde aber voraussichtlich im Rahmen des Verkaufs des Joint Ventures im laufenden Jahr vollständig ausgeglichen.

Für das laufende Jahr zeigt sich Deutz optimistisch. Der Umsatz soll auf 1,6 Milliarden klettern, die Ebit-Rendite auf mindestens 4,5 Prozent. Voraussetzung sei, dass es keine weiteren streikbedingte Ausfälle bei dem Lieferanten Halberg komme.