Ehemaliges Regierungsviertel: Neues Hochhaus auf UN-Campus nimmt Formen an

Ehemaliges Regierungsviertel : Neues Hochhaus auf UN-Campus nimmt Formen an

Der Neubau eines Hochhauses auf dem UN-Campus im ehemaligen Regierungsviertel nimmt Formen an. Rund 330 Mitarbeiter sollen dort einen neuen Arbeitsplatz erhalten.

Nach und nach wächst das Gebäude neben dem Alten Wasserwerk und dem ehemaligen Plenarsaal sichtbar in die Höhe. Rund 330 Mitarbeiter der Vereinten Nationen sollen dort einen neuen Arbeitsplatz erhalten. Der Grundstein für den Neubau war vor zwei Jahren gelegt worden, weil die bestehenden Gebäude der UN aus allen Nähten platzen.

Errichtet wird das neue Bürohochhaus nach den Plänen des Berliner Architekten Stefan Lippert auf einer Grundfläche von circa 20 mal 30 Metern. Es hat 17 Ober- und drei Untergeschosse und eine Nutzfläche von 8400 Quadratmetern. Lippert war 2013 bei einem vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) durchgeführten Realisierungswettbewerb als Sieger hervorgegangen. Die Kosten für den Erweiterungsbau betragen nach derzeitigem Stand 72 Millionen Euro.

65 Meter hoch soll das Gebäude werden – also deutlich niedriger als sein unmittelbarer Nachbar, der Lange Eugen. Der misst 114 Meter. Bauherrin ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Die Fertigstellung ist im Jahr 2020 geplant.

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