Drei Festnahmen: Falsche Polizisten erbeuten Geld von Seniorin aus Bonn

Drei Festnahmen : Falsche Polizisten erbeuten Geld von Seniorin aus Bonn

Am Dienstag sind in Friesdorf und Schwerte drei Betrüger im Alter von 18 und 21 festgenommen worden. Die jungen Männer gaben sich als falsche Polizisten aus und erbeuteten eine hohe Geldsumme von einer Seniorin.

Am Dienstag, 29. Mai, sind in Friesdorf und Schwerte drei Männer im Alter von 18 und 21 Jahren verhaftet worden, nachdem diese eine hohe Geldsumme von einer Seniorin erbeutet haben. Bereits Anfang Mai gaben sich die Täter telefonisch als falsche Polizisten aus und erhielten Geld von der Frau. Im Anschluss kontaktierten sie diese weiterhin und forderten erneut einen hohen Betrag ein. Die Frau wandte sich daraufhin an die Polizei.

Als zwei der Täter am Dienstag am Wohnort der Betrogenen auftauchten, wurden sie von Zivilfahndern verhaftet. Bei Wohnungsdurchsuchungen in Schwerte trafen die Ermittler außerdem auf einen dritten Tatverdächtigen, der ebenfalls vorläufig festgenommen wurde.

Wie die Polizei miteilte, waren die Täter nach bisherigen Erkenntnissen bundesweit als "Geldabholer" bei Betrugsdelikten beteiligt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise zu mehreren weiteren Taten in Bonn, Düsseldorf und Wuppertal.

Polizei Bonn warnt

Aufgrund des aktuellen Falles warnt die Bonner Polizei erneut vor Betrügern, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben und es vornehmlich auf ältere Mitbürger abgesehen haben. Durch den Einsatz einer speziellen Software erscheinen auf dem Display der Angerufenen Telefonnummern der Polizei, so auch die Notrufnummer 110.

Unter einem Vorwand wird angeboten, Wertsachen oder Geldbeträge in "amtliche Verwahrung" zu bringen, um sie so vor Diebstählen zu schützen. Hierbei behaupten die Täter, dass selbst Bankmitarbeiter nicht vertrauenswürdig seien und im Visier der Polizei stünden. Oftmals wird dann die Hilfe von angeblichen Kriminalbeamten angeboten, die Wertgegenstände und Bargeld an einem vereinbarten Treffpunkt entgegennehmen.

Die Polizei empfiehlt folgende Verhaltenshinweise zum Schutz vor den Betrügern: