Abstimmungshefte sollen verschickt werden: Gegner sammeln 13.656 Unterschriften gegen Wasserland

Abstimmungshefte sollen verschickt werden : Gegner sammeln 13.656 Unterschriften gegen Wasserland

Die Bürgerinitiativen haben weitere Unterschriften gegen das geplante Wasserland eingereicht. Für den Fall einer Abstimmung erheben sie eine Forderung.

Die Bürgerinitiativen „Kurfürstenbad bleibt!“ und „Frankenbad bleibt Schwimmbad“ haben vor Ablauf der Frist am Mittwoch weitere Unterschriften gegen das geplante Wasserland-Bad in Dottendorf an die Verwaltung übergeben. Insgesamt seien es 13 656 Unterschriften, die ersten 10 000 – so viele sind in etwa für ein Bürgerbegehren nötig – waren bereits vor drei Wochen eingereicht worden. Selbst bei einigen ungültigen Unterschriften dürfte das Quorum damit erreicht sein. Die Verwaltung will die Zulässigkeit bis zur Ratssitzung am 3. Mai prüfen.

Sollte sich der Rat dem Bürgerbegehren – wie erwartet – nicht anschließen und ein Bürgerentscheid folgen, fordern die Initiativen den Versand des gesetzlich vorgeschriebenen Abstimmungsheftes an alle Bürger. Bei der Abstimmung über den Erhalt des Kurfürstenbades vergangenes Jahr hatte die Stadt die Broschüren mit Argumenten von Ratsfraktionen, Verwaltung und Initiativen nur im Stadthaus und den Rathäusern ausgelegt sowie im Internet veröffentlicht – und damit Kritik auf sich gezogen.

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