Marinekameradschaft Hardtberg: Fischessen im wieder aufgebauten Vereinsheim

Marinekameradschaft Hardtberg : Fischessen im wieder aufgebauten Vereinsheim

Ein Feuer hatte das den Treffpunkt der Hardtberger Marinekameradschaft zerstört. Die Mitglieder haben sich ins Zeug gelegt, damit das Vereinsheim rasch wieder bezogen werden kann.

Das gemeinsame Fischessen bei der Marinekameradschaft (MK) „Eisbrecher Stettin“ in Medinghoven zum Anfang eines neuen Jahres hat Tradition. Die diesjährige Wiederholung war jedoch zunächst nicht gesichert. Denn das Vereinsheim der MK am Wesselheideweg war im März 2018 bis auf die Grundmauern abgebrannt. Ursache war ein technischer Defekt. „Da blutet mir das Herz. Dieser Anblick ist nur schwer zu ertragen“, sagte damals MK-Vorsitzender Berthold Heupel. Nicht nur das Vereinsheim wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, auch Erinnerungstücke wie Wappen, Fotos und Urkunden gingen in Flammen auf.

Doch schon im Juli meldeten die „Eisbären“, wie sie liebevoll genannt werden, wieder Land in Sicht und begannen mit dem Wiederaufbau. „Nachdem der Schockzustand über die Katastrophe gewichen ist, blicken die alten Mariners wieder frohen Mutes in die Zukunft“, erklärte im Sommer Schriftführerin Karin Rheindorf.

Vom Vereinsheim blieben nur die Mauern stehen. Der Dachstuhl musste neu erstellt werden, danach ging es an die Innensanierung: Toiletten, Küche, Flure, Fenster und Türen wurden erneuert. Nachdem das Dach aufgesetzt war, lief auch ganz schnell die Heizung wieder, gerade rechtzeitig, bevor die kalten Tage begannen.

"Klönschnack" kann bereits im Vereinsheim stattfinden

Zum Jahreswechsel war das Vereinsheim nahezu fertig. „Wir sind inzwischen so weit, dass wir hier unsere wöchentlichen Tagungen, auch Klönschnack genannt, abhalten können“, erklärt Manfred Rheindorf, stellvertretender MK-Vorsitzender.

In den kommenden Wochen geht es weiter mit dem Innenausbau: Bodenarbeiten, Dachinnenausbau, Küchenaufbau stehen an sowie der Bau einer Theke. Auch Möbel fehlen nicht. Das Ganze soll wieder maritimen Charakter bekommen. „Wir müssen außerdem noch ein paar Fichten fällen, die vom Borkenkäfer befallen sind“, berichtet Manfred Rheindorf. Er hofft, dass dann Ende März ein großes Wiedereröffnungsfest gefeiert werden kann.

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