Frauengemeinschaft organisierte karnevalistischen Nachmittag für Seniorinnen: Tanzen mit den Bottemelechs Jonge

Frauengemeinschaft organisierte karnevalistischen Nachmittag für Seniorinnen : Tanzen mit den Bottemelechs Jonge

Wer die Arbeit hat, darf auch kräftig mitfeiern: Margot Schander von der Katholischen Frauengemeinschaft Maria-Königin in Vilich-Müldorf sorgt seit sechs Jahren dafür, dass die Seniorinnen aus dem Ort, aber auch viele Gäste einen schönen karnevalistischen Nachmittag verleben können.

Am Donnerstag war es wieder einmal soweit und ganz vorn am Tisch saß Schander und schunkelte kräftig zu den Klängen der Bottemelechs Jonge mit ihren Freundinnen.

Rappelvoll war der Pfarrsaal von St. Maria Königin im Herrengarten und neben den bekannten sowie beliebten musikalischen Lokalmatadoren stand viel selbstfabriziertes auf dem Programm: Nachdem die Damen sich mit Kaffee und Berlinern gestärkt hatten, folgte zunächst eine Gesangsnummer der Kfd-Frauen.

Und dann stand auch Organisatorin Schander selber auf der Bühne: In der Rolle einer Frau, die eigentlich eine Wallfahrt nach Kevelaer machen wollte, brachte sie die jecken Damen zum Lachen: Das Ziel am Niederrhein erreichte die gläubige Zugfahrerin nämlich nie - stattdessen landete sie in Rüdesheim. Allerdings fand sie es dort gar nicht so schlecht: Manchmal sei es eben gar nicht so schlimm, wenn man den falschen Zug nehme und sich verfahre.

Das musikalische Highlight des Nachmittags waren wohl unbestritten die Bottemelechs Jonge, die auch eine ganze Riege jüngerer Damen zum Dauertanz neben dem Eingang animierte. Besondere Mühe hatten die feiernden Damen auf ihre Kostüme verwendet: Von der Hexe über Gauchos bis zu mexikanischen Mariachis war alles vertreten - die meisten trugen aber mit viel Glitzer verzierte offenkundig selbstgeschneiderte Fantasie-Gewänder.

Die Katholische Frauengemeinschaft in Vilich-Müldorf wurde 1964 gegründet und ist damit genau so alt wie der Neubau der katholischen Kirche. Mit dem halbjährlich erscheinenden Kursprogramm werden nicht mehr nur Frauen, sondern auch Kinder und Familien angesprochen.

Mehr von GA BONN