Heinrich-Böll-Sekundarschule: Schule in Merten hat ab Sommer vier Klassen

Heinrich-Böll-Sekundarschule : Schule in Merten hat ab Sommer vier Klassen

Die Bezirksregierung Köln hat ihre Zustimmung für die Erweiterung der Heinrich-Böll-Sekundarschule in Bornheim-Merten erteilt. Schon jetzt liegen 120 Anmeldungen vor.

Die Heinrich-Böll-Sekundarschule in Bornheim-Merten geht im Sommer mit vier Klassen an den Start. Das ist eine Klasse mehr als bisher. „Als Schulträger sind wir erleichtert, dass die Bezirksregierung ihre Zustimmung zur Bildung einer weiteren Eingangsklasse erteilt hat“, erklärte Bürgermeister Wolfgang Henseler (SPD). Die Erweiterung ist notwendig, da an allen weiterführenden Schulen in Bornheim ein deutlicher Anmeldeüberschuss zu verzeichnen ist.

Neben einer Steigerung der Bornheimer Schülerzahlen nehmen die Bornheimer Schulen in großer Zahl auch Schüler aus Nachbarkommunen, insbesondere aus Alfter und Wesseling auf. Rechtlich müssen diese bei der Aufnahme wie gemeindeeigene Schüler behandelt werden, wenn die Heimatkommune kein entsprechendes Schulangebot vorhält. Alfter verfügt noch über kein eigenes weiterführendes Schulangebot, plant aber eine dreizügige Dependance der Rheinbacher Gesamtschule.

120 Anmeldungen für 81 Schulplätze

Und Wesseling hat noch keine Schule des gemeinsamen Lernens, also eine Gesamt- oder Sekundarschule, die allerdings von Eltern stark nachgefragt wird. „Dadurch entsteht in Bornheim die unglückliche Situation, dass die Plätze für Schülerinnen und Schüler aus Bornheim fehlen“, erklärte Alice von Bülow, Beigeordnete der Stadt Bornheim.

Bei der Sekundarschule in Merten liegen 120 Anmeldungen für 81 Schulplätze vor. Wegen der zusätzlichen Klasse können nun 108 Kinder aufgenommen werden, so dass nur es wenige Ablehnungen der Verwaltung geben wird. Zudem erhalten jetzt auch wesentlich mehr vonseiten Bornheimer Kinder einen Platz.

Um bei steigenden Schülerzahlen in der gesamten Region rechtzeitig bedarfsgerecht planen und entsprechende Kapazitäten schaffen zu können, sieht von Bülow die Notwendigkeit einer intensiveren Zusammenarbeit der Kommunen sowie einer regionalen Schulentwicklungsplanung. „Wir führen mit unseren Nachbarn einen intensiven Dialog zur Schulentwicklung. Wir begrüßen die Diskussion zum Aus- und Umbau der Schullandschaft und unterstützen diese Prozesse gerne“, betonte Henseler.