1. Region
  2. Köln & Rheinland

Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel: Fünf Mitglieder wurden erneut verpflichtet

Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel : Fünf Mitglieder wurden erneut verpflichtet

Der Kreissynodalvorstand ist außerhalb der Synodentagungen das wichtigste Entscheidungsgremium im Kirchenkreis. Alle vier Jahre wählt die Kreissynode die Hälfte der Mitglieder neu. Jetzt wurden fünf Mitglieder des Synodalvorstands wiederverpflichtet.

Die große Vielfalt der sich stets erneuernden Kirche, das spiegeln für Superintendent Mathias Mölleken auch die 13 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel. Sie unterstützen sich gegenseitig, sind füreinander da und brauchen einander.

Gleiches gilt für die Mitglieder im Kreissynodalvorstand, die Mölleken jüngst im Gottesdienst in Meckenheim wiederverpflichtete. Insgesamt fünf waren auf der Kreissynode am 5. November einstimmig gewählt worden.

Der Bad Godesberger Pfarrer Norbert Waschk übernimmt nun für weitere acht Jahre die Stellvertretung des Superintendenten. Die Pfarrer Ulrich Zumbusch aus Zülpich und Edgar Hoffmann aus Euskirchen bleiben für die gleiche Zeit erster und zweiter Stellvertreter der Skriba, Pfarrerin Claudia Müller-Bück aus Swisttal. Wie bisher gehört Andrea Hewig (Weilerswist) dem Kreissynodalvorstand als Synodalälteste an. Frank Bartholomeyczik (Meckenheim), bislang stellvertretender Ältester, war verhindert. Seine Einführung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Gleichzeitig entpflichtete Mölleken Markus Lochte (Bad Godesberg) als stellvertretenden Synodalältesten.

In seiner Predigt in der Friedenskirche bekannte Superintendent Mölleken, dass er nach dem furchtbaren Anschlag in Berlin zunächst eine Art Sperre gegenüber dem Weihnachtsfest empfunden habe. Was sollte er seiner Gemeinde sagen, wenn Terror, Gewalt und Angst die Welt erschüttern und die Gesellschaft spalten. Da druckte die Berliner Morgenpost auf der Titelseite zusammen mit einem Bild vom Brandenburger Tor den Satz „Fürchtet Euch nicht!“ aus dem Lukasevangelium. Die alte Botschaft an die verängstigten Hirten der Weihnachtsgeschichte habe „Potenzial zum dennoch“. Gerade jetzt sei der Zusammenhalt der Menschen wichtig. „Und Gott wird wirksam auch in einer dunklen Welt“, so Mölleken.

Der Kreissynodalvorstand (KSV) ist außerhalb der Synodentagungen das wichtigste Entscheidungsgremium im Kirchenkreis. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt acht Jahre, alle vier Jahre wählt die Kreissynode die Hälfte der Mitglieder neu. Der KSV hat die Aufsichtsfunktion gegenüber den Gemeinden und tagt monatlich. Die Leitung hat der Superintendent. Ihm zur Seite stehen Assessor und Skriba (Protokoll). Ferner gehören dem Gremium vier Synodalälteste an, Frauen und Männer aus den Presbyterien des Kirchenkreises. Sie haben jeweils einen gewählten Stellvertreter. (ga)