Unfall in Köln

Mann bei Sturz von Wagen lebensgefährlich verletzt

Ein Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht.

Ein Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht.

13.02.2018 Köln. Keine größeren Einsätze, wenige Auseinandersetzungen - Rosenmontag verlief für die Polizei ruhiger als so mancher Samstag. Überschattet wird diese positive Bilanz aber durch zwei Unfälle mit sechs Verletzten, einige davon schwer.

Der Rosenmontag ist in Köln weitgehend ruhig verlaufen. Es habe nach dem Umzug keine größeren Einsätze gegeben, sagte ein Polizeisprecher am frühen Dienstagmorgen. "Eigentlich war es sogar fast weniger als an einem normalen Samstag auf dem Kölner Ring." Auch in Düsseldorf "war alles ziemlich ruhig", wie ein Sprecher sagte.

Überschattet wird die vorläufige Bilanz in Köln allerdings durch einen Schwerverletzten. Der Mann hatte sich während des Rosenmontagsumzugs beim Sturz von einem Karnevalswagen lebensgefährliche Kopfverletzungen zugezogen. Der 49-Jährige war am späten Nachmittag durch eine Tür im hinteren Teil des Wagens etwa einen Meter tief gestürzt und ins Krankenhaus gekommen.

Der genaue Unfallhergang war am Dienstagmorgen noch unklar. "Wir gehen im Moment davon aus, dass der Mann sich da angelehnt hat und dann hat sich die Tür wohl geöffnet, und er ist auf die Straße gefallen", sagte ein Sprecher am Montagabend. Hintergrund könne Alkoholkonsum oder ein medizinischer Notfall gewesen sein.

Der Mann habe nach Angaben von Mitfahrern die Toilette aufsuchen wollen und sei dazu von der oberen in die untere Etage des zweistöckigen Wagen gegangen. Nach Angaben des Polizeisprechers standen Rettungskräfte in der Nähe.

Zuvor waren bei dem Umzug Kutschpferde durchgegangen. Dabei wurden der Kutschführer und vier weitere Menschen leicht bis mittelschwer verletzt, sie kamen in ein Krankenhaus. Möglicherweise war ein Flaschenwurf der Auslöser. In beiden Fällen konnte der Umzug kurze Zeit später fortgesetzt werden. (dpa)