Jetzt 219 Mitglieder: Der Sozialverband wächst und wächst

Jetzt 219 Mitglieder : Der Sozialverband wächst und wächst

VdK bekommt die Arbeit kaum noch bewältigt. Ortsverband Ahrweiler tagte.

Der als Sozialverband der Kriegsgeschädigten und Hinterbliebenen zweier Weltkriege vor knapp 70 Jahren gegründete „VdK“ wächst und wächst. Die Zahl derer, die in Not geraten sind und sich Hilfe suchend an den Verband wenden, wird immer größer. Auch in Ahrweiler. Das zeigte nicht nur die Mitgliederversammlung des dortigen Ortsverbandes, der mit inzwischen 919 Mitgliedern längst zum größten Verein der Rotweinmetropole geworden ist.

Alleine im Geschäftsjahr 2015 verzeichnete die Ortsgruppe 66 Neuaufnahmen. 34 Ehrungen zehnjähriger Mitglieder mit dem Treueabzeichen zeigen, dass es im Jahr 2005 nur etwas mehr als die Hälfte an neuen Mitgliedern waren. 70 Mitglieder waren zur Versammlung am vergangenen gekommen.

Gut zwei Stunden dauerte die Versammlung in Bell’s Restaurant, bei der der Vorsitzende Karl-Heinz Binder auf das Geschehen des vergangenen Jahres zurückblickte. Vor allen Dingen für den Vorstand standen jede Menge Termine an. „Das geht schon an die Grenzen des Ehrenamtes“, so Binder. Für die Mitglieder standen unter anderem eine Tagesfahrt zur Landesgartenschau und eine Mehrtagesfahrt ins Elsass und den Schwarzwald an. Finanziell schloss der Ortsverband das Jahr mit einem Minus von gut 2000 Euro ab, so Kassenverwalter Franz-Josef Küpper.

Verluste, die im laufenden Jahr wieder erwirtschaftet werden dürften, da 2015 Kosten der Verbandszeitung für zwei Jahre belastet wurden. Anna Maria Grün und Edeltrud Kessenich bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung, der Vorstand konnte entlastet werden. Zur Wahl stand der komplette Vorstand, aus dem sich Rudi Langen als zweiter Vorsitzender nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Sein Amt übernahm Erich Ottersbach.

Wiedergewählt wurden Karl-Heinz Binder (Vorsitzender), Franz-Josef Küpper (Geschäftsführer und Kassenverwalter), Heinz Ulrich (Schriftführer), Marie-Luise Quirmbach (Frauenbeauftragte) und Beisitzerin Elke Barnewald. Hans Kever und Renate Knieps übernahmen weitere Beisitzerposten.

Der VdK-Kreisvorsitzende Jürgen Kubach brachte der Versammlung dann noch Dinge des aktuellen Geschehens auf Kreisebene nahe. Dabei machte er den hohen Arbeitsaufwand der Geschäftsstelle noch einmal deutlich. Entlastung durch weiteres Personal könne sich der Verband aber trotz Beitragserhöhung nicht leisten. Im Raum steht nun auf Landesebene die Idee, Gebühren für die Verbandsleistungen zu verlangen, die Zahl der Beratungen nehme auf jeden Fall ständig zu.

Am Rande seines Vortrags verriet Kubach aber auch, dass er für das Amt des Kreisvorsitzenden beim anstehenden Kreisverbandstag nach acht Jahren nicht mehr kandidieren werde.

Erfreuliches gab es beim Blick nach vorne: Der Vorstand stellte detailliert die anstehenden Fahrten des Ortsverbands vor. Am 11. Mai geht es zu einer Tagesfahrt auf die Deutsche Edelsteinstraße und nach Bad Kreuznach. Diese Tour ist ausgebucht. Noch wenige Plätze frei sind für die Erlebnisreise nach Mils/Tirol, die vom 21. bis 27. August inklusive eines Besichtigungsprogramms stattfindet.