Schulen im Auf- und Abbruch

Schulen im Auf- und Abbruch

Aus Konjunkturpaket II fließen mehrere Millionen Euro in Bad Godesberger Schulen

Bad Godesberg. (ham) Beim Thema Bildung kochten die Emotionen hoch. Hier gab es für den Stadtbezirk Erfolge zu feiern und Niederlagen zu beklagen. Zum einen erzwangen engagierte Eltern von der Verwaltung, dass die Burg- und die Siebengebirgsschule, beide asbestverseucht, ersetzt werden müssen. Die Abrissarbeiten starteten im November.

Aus dem Konjunkturpaket II fließen auch in andere Godesberger Schulen insgesamt neun Millionen Euro. Am Friedrich-List-Berufskolleg erkämpfte man ebenfalls trotz Hinhaltetaktik der Ämter erfolgreich neue Container. An der Gesamtschule sorgte Elterndruck nach Hiobsbotschaften für eine zumindest faire Schadstoffdebatte.

Die vom Land geänderte Anmeldepraxis für i-Dötzchen brachte eine auch überregional engagierte Elterninitiative namens "Kurze Beine, kurze Wege" auf die Barrikaden. Wohnortferne "Bekenntniskinder" hatten nicht katholischen Nachbarkindern die Plätze weggenommen.

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