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Schauen und stöbern

Wo ist denn der Oberkörper? FOTO: ORO

Wo ist denn der Oberkörper? FOTO: ORO

Der romantische Park von Haus Bachem, dessen Innenhof und auch das Areal um das jahrhundertealte Sebastianus-Kreuz im Schatten der Remigius-Kirche von Königswinter – am ersten August-Wochenende versammelt sich hier die Fangemeinde des feinen Kunsthandwerks. Rund 30 Teilnehmer bauen am Samstag und Sonntag, 3. und 4. August, jeweils 11 bis 18 Uhr, ihre Stände auf und machen das Terrain am Marktplatz an der Drachenfelsstraße zu einer Flaniermeile für Besucher, die das Besondere suchen.

Allein Haus Bachem, in dem heutzutage der Bürgermeister seinen Sitz hat und womöglich 1857 Prinz Edward, dem späteren englischen König, während dessen siebenwöchigen Aufenthaltes in Königswinter als Refugium diente, ist eine schöne Kulisse für diese Veranstaltung.

Es ist der 18. Kunsthandwerkermarkt der Stadt Königswinter und Bestandteil des Königssommers 2019. Die Töpferei Dietz, die ihr 50-jähriges Bestehen feiert, ist von Beginn dabei und hat stets ihren Platz am Eingang zum Innenhof. An dem Stand sind schöne drachenstarke Dinge zu entdecken, die den Bezug zum sagenhaften Königswinter herstellen – der Drache etwa, der sich auf Schalen, Tassen oder Kannen breitmacht oder im Deko-Brunnen Feuer speit. Mit Veronika Dietz können die Kinder während des Kunsthandwerkermarktes im Park an beiden Tagen aber auch ihre eigenen Kreationen töpfern, einen Drachen vielleicht.

Aber nicht nur das heimische Kunsthandwerk aus Königswinter und der Region gibt sich an dem Wochenende hier ein Stelldichein. Kunsthandwerker aus Düsseldorf, Xanten, Schwelm, Aachen oder Winningen kommen immer wieder gern in die Drachenfelsstadt. Auch die Aktivwerkstatt aus Hohenhonnef ist vertreten. Schmuck ist ein großes Thema dieser Veranstaltung. Ob in Gold, Silber, aus Edelsteinen – der Betrachter findet eine große Auswahl ausgefallener Stücke, etwa die fein gearbeitete Brosche vom Goldschmied neben der Kette mit aufgereihten Edelsteinen wie Jade, Malachit oder Mondstein. Aber auch solche Raritäten wie der Ring aus der Silbergabel von Omas Besteck sind zu entdecken.

Wolle und Handarbeiten, Hüte, Mützen, Textilien, auch Kinderkleidung, kalligraphische Arbeiten, Grafik, Malerei, Bilderrahmen, Einlegearbeiten, Bambuslibellen, Glasart, Holzarbeiten, Gefilztes, Gewebtes, Ledertaschen, Teddys, Puppen, Engel, auch Naturseifen – ein breites Angebot zum Stöbern und Schauen erwartet die Besucher.

Ein Imbiss steht bereit. Und es gibt eine Cafeteria im Park – die evangelischen Frauen bieten ihre selbstgebackenen Kuchen am Samstag an, die katholischen Frauen versorgen die Besucher am Sonntag mit ihren süßen Tortenkreationen. ⋌oro