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Gummibärchen im Pfandglas

 Inhaber Raoul Schaefer-
Groebel in der Weinabteilung seines Bioladens Momo. FOTO: LDB

Inhaber Raoul Schaefer- Groebel in der Weinabteilung seines Bioladens Momo. FOTO: LDB

„Willkommen bei MOMO im old-school Bioladen“ steht groß auf der Homepage, aber das Ambiente des Ladens in der Hans-Böckler-Straße ist alles andere als altmodisch: ein moderner, 600 Quadratmeter großer Supermarkt mit appetitanregenden Frischetheken. Über der Wein-Abteilung das Logo mit dem verspielten Namenszug „Momo“ – hier hat das Märchen von Michael Ende (1973) Pate gestanden, in dem ein Kind die Zeitdiebe besiegt.

„Man soll die Zeit, die man hat, für wesentliche Dinge nutzen“, erklärt dazu Inhaber Raoul Schaefer-Groebel – oder lieber momo-raoul – schmunzelnd. Für ihn bedeutet das, seine Kundschaft mit natürlicheren Produkten zu versorgen. Und damit ist der „Bioladen MOMO“ seit 36 Jahren auf Erfolgskurs: „Bei uns steht nicht nur Bio drauf, sondern es ist auch Bio drin. Darauf können sich unsere Kunden verlassen, und vieles ist nicht einmal teurer als beim Discounter.“

Auf Geschmack und Frische wird größter Wert gelegt: das heißt Vielfalt, am liebsten aus der Region, auch alte Sorten, Aroma und ein hoher Gesundheitswert. 40 Mitarbeiter, die meisten in Vollzeit, darunter drei Auszubildende, kümmern sich darum, dass die Kundschaft mit 7500 „Überlebensmitteln“ versorgt wird, einschließlich Dingen für Haus und Garten, Kosmetik und Tierfutter. Die besondere Herausforderung: „Drei Viertel des Angebots sind Frischeartikel, die nächste Woche schlecht sind“, so Schäfer-Gröbel und zeigt stolz auf die 7,50 Meter lange Käsetheke, an der allein drei bis vier Mitarbeiter beschäftigt sind. Die Bio-Metzgerei und das Bistro werden von Pächtern geführt.

 

In Sachen Verpackung haben sich die „Momos“ schon immer Gedanken gemacht und vor einem Jahr eine neue Mehrweg-Initiative gestartet: Heute ist ein Mitarbeiter in Vollzeit damit beschäftigt, Ware abzufüllen und Gläser zu reinigen. Das Sortiment wird Stück für Stück weiter ausgebaut: Neben den Haustees und -müslis gehören dazu auch Körner, Saaten, Hülsenfrüchte, Nusskerne und – seit neuestem – Gummibärchen und verschiedene Gewürze. Brot wird in Baumwollsäckchen verpackt, ebenso Obst und Gemüse, für die auch verschiedene PE-Beutel dienen, die entweder aus fairem Handel sind oder in Deutschland hergestellt werden. An den Theken wandern Oliven in Pfandgläser, und Käse wird in kompostierbares Papier eingeschlagen. „Tüten“ für den ganzen Einkauf gibt es aus Jute und Bio-Baumwolle in verschiedenen Ausführungen.Beliebt seit eh und je ist der MOMO Gemüseabo & Lieferdienst, der 15 Prozent des Umsatzes ausmacht. Dazu treten im Raum Beuel Mitarbeiter auf dem Momobil in die Pedale, im Großraum Bonn werden jede Woche 600 Kunden besucht.⋌ ldb

Bioladen Momo
Hans-Böckler-Str. 1
53225 Bonn

02 28/46 27 65
www.bioladen.com

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 8-18 Uhr